Meine Lust kennt keine Grenzen" so bietet Alexa (Name geändert) im Internet käufliche Liebe an. Als Ben (16) Montagabend bei der Prostituierten in Bergedorf klingelte, dachte er nicht daran, für ihre Dienste zu zahlen. Der Jugendliche drohte mit einem Messer und vergewaltigte die 29-Jährige.
Der 16-Jährige hatte telefonisch einen Termin mit Alexa verabredet. Zur vereinbarten Zeit gegen 17 Uhr klingelte er an der Tür des Hochhaus-Appartements.
Alexa zur MOPO: "Ich öffnete die Tür und sah sofort, dass der irre guckte und völlig verschwitzt war." Die Hure versuchte den Freier abzuwimmeln, doch der zog ein Messer, setzte den Fuß in die Tür und stieß die Frau zurück ins Zimmer. Alexa: "Ich war außer mir vor Angst. Er schlug und würgte mich, drohte mit dem Messer und drückte mich zu Boden."
Als die 29-Jährige verzweifelt versuchte, den Jungen zu besänftigen, klingelte es an der Tür. Offenbar stand schon der nächste Freier vor der Tür. Alexa wollte ihn abwimmeln, Ben aber ließ Alexa erst Minuten später zur Tür. Er drohte: "Wenn du mich verrätst, komme ich wieder. Ich finde dich überall!"
Als Alexa schließlich die Tür öffnete, war der Mann schon weg. Doch die Hure nutzte die Gelegenheit, im Flur laut um Hilfe zu rufen. Sofort riss der 16-Jährige Alexa zurück ins Zimmer, zerfetzte ihre Kleider und vergewaltigte sie.
Dann klingelte die von Nachbarn alarmierte Polizei an der Tür. Die Beamten nahmen den Vergewaltiger fest. Er stand während des Überfalls vermutlich unter Drogen. Alexa erlitt Schnittverletzungen am Unterarm und Prellungen. Gegenüber der Kripo räumte Ben die Attacke teilweise ein, behaupte aber man habe sich über die Höhe des Liebeslohns gestritten.