Seine Heldentaten beim FC St. Pauli halten sich zwangsläufig in Grenzen. Denn Benedikt Pliquett streitet sich seit Saisonbeginn mit Patrik Borger derzeit nur noch um den Platz hinter Mathias Hain, der die unumstrittene Nummer 1 ist. Dafür macht "Bene" politisch von sich reden.
Weil sich der Keeper für "Laut gegen Nazis" engagiert, wurde er von Bundestags-Vizepräsident Wolfgang Thierse (SPD) in Berlin mit einer Urkunde ausgezeichnet. "Er hat sich bei mir dafür bedankt, dass ich meine Stellung in der Öffentlichkeit auf diese Art und Weise nutze."
Das macht Pliquett stolz. Er zeigt seit drei Jahren Flagge gegen braune Tendenzen. So hatte er zum 1. Mai anlässlich eines geplanten Aufmarsches von Neonazis in Hamburg zu einer Gegen-Demo aufgerufen: "Für mich ist es wichtig, mich mit antifaschistischen Menschen zu solidarisieren. Der Alltags-Rassismus ist immer noch stark verbreitet, die Bedrohung besteht weiter."
Während er beim Thema Nazis unnachgiebig ist, übt er sich in seiner sportlichen Situation in Geduld: "Ich bin entspannt! Im Training tue ich alles dafür, um meinen Stammplatz zurückzuerobern. Irgendwann wird's wieder eine Chance geben."
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?