Ein jugendlicher Angreifer (16) nahm einen ca. zehn Kilo schweren Absperrpfosten und warf diesen in Richtung der eingesetzten Beamten. Beamte der Bundespolizei konnten die Attacke schnell unterbinden. Drei der Polizei bekannte Angreifer (16, 19, 26 Jahre alt) wurden festgenommen.
Ermittlungen ergaben, dass diese Personen in der Datei "Gewalttäter Sport" registriert sind. Außerdem wurden Dauerkarten des HSV vorgefunden. Im Nachgang konnten noch fünf weitere Personen durch die Polizei ausfindig gemacht werden. Vier Personen dieser Gruppe wurden ebenfalls der Gruppe "Gewalttäter Sport" zugeordnet. Eine direkte Tatbeteiligung konnte bisher nicht nachgewiesen werden.
Gegen die Täter wurden Strafanzeigen wegen Landfriedensbruch, gefährliche Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gefertigt. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurden die Personen aus der Wache entlassen. Die Täter mit "Hooligan typischem Verhalten" hätten in Kauf genommen, dass unbeteiligte Dritte und auch Kinder verletzt werden.
"Brutal" nannte Pliquett die Attacke. "Eine auf mich geworfene Flasche hat meinen Kopf nur knapp verfehlt", so der Reserve-Keeper, der anders als seine Kollegen nicht am Dammtor, sondern in Altona ausgestiegen war, wo er wohnt.
Die Bundespolizei hat Videoaufnahmen vom Bahnhofsvorplatz gesichert und wertet diese nun aus.
Drei verletzte St. Pauli-Fans konnten nach ambulanter Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Unter den Opfern waren ein 50-Jähriger mit Hörgerät, eine Frau und ein junges Mädchen, die von der Auswärtsreise nach Freiburg zurückgekehrt waren.
Nach den Siegen des HSV und des FC St. Pauli zum Bundesliga-Auftakt war die Stimmung in Fußball-Hamburg hervorragend - doch der Angriff der HSV-Hooligans stellt leider alles in den Schatten. Am 4. Spieltag treffen die Klubs am Millerntor aufeinander. Ob dort alles ruhig bleiben wird, scheint fraglich.
(web/la)
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?