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AUSSTELLUNG IN DER HANDELSKAMMER

So spitzelte die Stasi

Minikamera, Wanzen, Abhörgeräte - die Werkzeuge von Agenten und Spitzeln. 39 Jahre lang suchten sie die Feinde des Systems im Auftrag des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS oder auch Stasi). Die Geschichte der Stasi wird ab heute in der Handelskammer gezeigt.



"Feind ist, wer anders denkt" wurde von der "Behörde der Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik", kurz Birthler-Behörde, entwickelt. Neben einigen wenigen Gegenständen erzählt die Ausstellung die Geschichte der Stasi-Opfer, die bespitzelt und verhaftet wurden. Auf gut strukturierten Schautafeln wird der Aufbau der Stasi und Rolle der Geheimpolizei in der Diktatur beschrieben. Hörbeispiele, Fotos und Musterakten zeigen, wie die Stasi gearbeitet hat. Und wer will, kann gleich einen Antrag auf Einsicht in seine Akte stellen. Hamburg ist die erste Station der Wanderausstellung anlässlich der Feiern zum Tag der Deutschen Einheit.

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Datum:  1.10.2008
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