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AUSGEBRANNTER JAGUAR

Täuschte Neonazi den Anschlag vor?

Nach dem Brandanschlag auf einen Jaguar an der Schmachthäger Straße (Steilshoop) steht nun fest: Der Luxus-Schlitten gehört einem 39-jährigen Hamburger Neonazi, der in der Szene als Ordner bei Aufmärschen bekannt ist. Und: Er soll seinen Wagen selbst in Brand gesteckt haben.



Das Fahrzeug des Mannes war vor mehr als einer Woche mit Brandbeschleuniger übergossen und angezündet worden. Dadurch wurde der Jaguar völlig zerstört (MOPO berichtete). Die Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamts hat die Ermittlungen übernommen. Die Beamten gingen anfangs von einem politischen Hintergrund aus. Denn der Besitzer sei bekannt durch Straftaten im rechtsextremistischen Bereich, so ein Polizeisprecher.



Zeugen hatten die Tat jedoch beobachtet. Sie wiesen nun offenbar auf den Neonazi hin. Seine Wohnung wurde durchsucht, Kleidung und ein Benzinkanister wurden sichergestellt. Gegen den Mann läuft mittlerweile ein Verfahren wegen Vortäuschens einer Straftat.



Nicht die einzige Tat, in der zurzeit gegen den 39-Jährigen ermittelt wird. Es liegt zudem eine Anzeige wegen einer Körperverletzung im Mai. "Der Mann hat schon mehrfach zugeschlagen. Er stand bereits wegen schwerer Körperverletzung und auch Volksverhetzung vor Gericht", so ein Insider aus der linken Szene.

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Datum:  27.8.2008
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