Erste Überlegungen für das Gebiet zwischen Veddel, Hafen und Elbe wurden vor sieben Jahren gemacht. Tausende Wohnungen für bis zu 20000 Bewohner konnten sich Planer und Politiker vorstellen. Da im kommenden Jahr der Mietvertrag des Überseezentrums ausläuft und bereits Gespräche über eine Verlagerung anderer Betriebe liefen, könnte die Fläche frei werden. „Da sollten Wohnungen hin wie in der östlichen HafenCity“, sagt Bezirkschef Markus Schreiber (SPD). Auch die GAL ist dafür: „Die Frage ist jetzt, wie hoch die Erschließungskosten sind“, so Fraktionschef Michael Osterburg.
SPD-Bauexperte Andy Grote würde neben Wohnungen gerne Forschungsinstituten einen Standort bieten: „Wir brauchen da eine übergeordnete Idee.“
Zurückhaltung herrscht im Senat. In der Baubehörde heißt es, man wolle mitten in den Sparverhandlungen keine neue Baustelle eröffnen und erst Projekte wie HafenCity oder die Verlagerung des Altonaer Bahnhofs abschließen. (mn)