Mit den Unternehmern Alexander Otto und Ian Karan, UKE-Chef Jörg F. Debatin und dem Handwerkskammer-Präsidenten Peter Becker treten vier Hamburger Macher zur HSV-Aufsichtsratswahl am 25. Januar an. Die MOPO stellt die Bewerber und ihre Beweggründe vor.
Alexander Otto
Otto wurde 1967 in Hamburg geboren. Seit 2000 ist er Vorsitzender der Geschäftsführung der ECE-Projektmanagement GmbH. Im Sportbereich fördert Otto das Jugend-Eishockey der Freezers. "Seit meinem fünften Lebensjahr bin ich HSV-Fan. Ich träume davon, das Geschehen im Verein mit zu beeinflussen. Ich denke, dass ich eine ganze Menge einbringen kann, etwa Führungsverantwortung und Wirtschaftsverständnis." Otto wünscht sich Frieden im Klub: "Es kann kein Gegeneinander geben."
Jörg F. Debatin
Debatin wurde 1961 in Bonn-Bad Godesberg geboren. Seit 2003 ist er ärztlicher Direktor und Vorsitzender des Vorstandes am UKE. Über seine Bewerbung für einen Posten im HSV-Kontrollgremium sagte er gestern zur MOPO: "Ich würde mich sehr gerne für den HSV engagieren und habe deshalb heute meinen Hut in den Ring der anstehenden Aufsichtsratswahl geworfen. Der HSV ist ein großartiger Verein und Imageträger für Hamburg, der in dieser Stadt viel Positives auch außerhalb des Fußballs bewegt."
Peter Becker
Becker wurde 1946 in Hamburg geboren. Seit 1999 ist der selbstständige Bäckermeister Präses der Handwerkskammer. 2006 zeichnete ihn Bundespräsident Horst Köhler für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement aus. Becker sagte gestern zur MOPO: "Der HSV ist identitätsstiftend und ein großer Image- und Wirtschaftsfaktor für Hamburg. Ich bin Fan und Mitglied, in meiner Bäckerei habe ich täglich mit Fans zu tun. Ich würde mich freuen, beim Verein Verantwortung übernehmen zu dürfen."
Ian K. Karan
Karan wurde 1939 in Point Pedro, Sri Lanka, geboren. Der einstige Container-König gilt als langjähriger Gönner des Vereins. 2007 ehrte ihn Ole von Beust für sein gesellschaftliches und soziales Engagement mit dem Bundesverdienstkreuz am Band. Zu seinen Beweggründen sagte er der MOPO: "Mein Herzblut hängt am HSV, schon lange gibt es eine enge Verbindung. Ich möchte dem Verein meine Hilfe anbieten. Wichtig ist eine Balance zwischen Faninteressen und Vereinsinteressen."