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ANKLAGE GEGEN BOX-PROMOTOR

"Ich hab überreagiert und Scheiße gebaut!"

Es geht um Erpressung im noblen Hotel Atlantic, eine "Kopfnuss" in der feinen Schröder-Bank in der City und um das rabiate Ende bei der Beschneidung eines Weltklasse-Boxers: Auf 54 Seiten hat die Hamburger Staatsanwaltschaft penibel 16 Straftaten aufgelistet, die sie Box-Promoter Ahmet Öner vorwirft. (MOPO am Sonntag berichtete). Nun nimmt der 37-Jährige zu den wichtigsten Anklagepunkten Stellung.



- Der Vorwurf: Am 30. September 2006 soll Öner dem Geschäftsführer der Firma "Telespaß" gedroht haben, ihm mehrere Profiboxer auf den Hals zu hetzen, wenn er nicht 100000 Euro zahle. Öner dazu: "Die Firma hat für mich einen Boxkampf übertragen, dann ihren Konkurs verschleppt und mir mein Geld nicht gezahlt. Ich war vielleicht zu druckvoll. Aber der Typ rannte rum in Prada-Jacken, machte so auf wichtig, war großkotzig. Da hab ich mir einen Teil des Geldes geholt. Ich bin ein Gerechtigkeitsfanatiker."



- Der Vorwurf: Am 11. Mai 2007 soll Öner seinem Promoter-Konkurrenten Klaus-Peter Kohl im Hotel Atlantic mit "Erschießen" gedroht haben, wenn er nicht 500000 Euro zahle. Öner dazu: "Schauen Sie mal, ich hab 15 Millionen Euro von meinen Investoren bekommen, glauben Sie wirklich, dass ich 500000 Euro von Kohl brauche? Im Leben nicht! Peter Kohl ist ein Diktator. Der möchte nur sich sehen. Ich passe ihm gar nicht. Ich bin ein kleiner Kanake, der in Hamburg eine Box-Promotion gründet. Ich kann Kohl gar nicht erpressen, weil ich Promoter bin, der in Deutschland weiter veranstalten will. Kohl will, dass ich bei dem Prozess zerrissen werde."



- Der Vorwurf: Am 28. August 2007 soll Öner bei der Beschneidung seines Boxers Carlos Gomez am Speersort den Kopf eines Arztes gegen eine Wand geschlagen haben. Öner dazu: "Der Arzt hat mich rausgeschmissen. Der hat mit mir wie mit einem Asi geredet. Aber ich hab ihn nicht angefasst."



- Der Vorwurf: Am 20. März 2008 soll Öner in der feinen Schröder-Bank an der Bleichenbrücke einem Vorstandsmitglied eine "Kopfnuss" verpasst haben.



Öner dazu: "Der mochte mich von Anfang an nicht. Da sind 16 Rechnungen von mir nicht bezahlt worden. Es gab Streit, aber ich hab nur leicht meine Stirn gegen sein Kinn gedrückt."



Öner gibt zu, dass er ein "kleines" Problem mit seinem Temperament habe, sagt: "Ich hab höchstwahrscheinlich überreagiert und Scheiße gebaut. Aber ich finde, ich war nicht schuldig an diesen Sachen, definitiv nicht. Nicht bei Kohl - nirgendwo."

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Datum:  16.3.2009
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