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Coraline

Die Story: Frisch mit ihren Eltern in ein Haus aufs Land gezogen, ist die elfjährige Coraline alles andere als zufrieden. Mutter und Vater, die gerade an einem Gartenkatalog arbeiten, haben kaum Zeit für sie, der Nachbarsjunge Wybie nervt, und die anderen Mieter in der Villa sind, nun ja, sehr gewöhnungsbedürftig. Darum kennt ihre Begeisterung kaum Grenzen, als sie in ihrem Zimmer eine Geheimtür entdeckt, durch die ein Tunnel in eine fantastische Parallelwelt führt. In der scheint alles viel bunter und schöner zu sein als in ihrem normalen Leben. Selbst die Eltern verhalten sich dort anders als gewohnt. Ihr "anderer" Vater ist ein cooler Typ, die Mutter geradezu überfürsorglich. Dass die Menschen hinter dem Tunnel statt Augen schwarze Knöpfe haben, macht Coraline zunächst nichts aus. Gern begibt sie sich immer wieder in die Parallelwelt - bis die andere Mutter ihr wahres Gesicht zeigt ...



Der Autor und Regisseur: Mit "Nightmare before Christmas" (1993), der in enger Zusammenarbeit mit Kinovisionär Tim Burton entstand, schuf Henry Selick einen modernen Klassiker des Stop-Motion-Animationsfilms. Für sein neues Werk, das auf einem Buch von Neil Gaiman beruht, vertraute Selick auf die gleiche aufwendige Technik. Im Zeitalter rein computergenerierter Trickfilme mag man kaum glauben, dass hier (fast) alles von Hand erschaffen und bewegt wurde. Umso mehr verblüfft die Detailverliebtheit, mit der der Regisseur und sein Team die unheimliche Geschichte in Szene gesetzt haben. Überhaupt imaginierten die Filmemacher ein visuell äußerst fantasievolles Universum, in dem es heißt, dem schönen Schein zu misstrauen. Dabei sind einige Sequenzen so albtraumhaft geraten, dass sie die Nerven jüngerer Zuschauer arg strapazieren dürften.



Fazit: Skurriles, schaurig-schönes Märchen als Stop-Motion-Puppentrickfilm.



Ein Traum von einer Mutter! Doch was ist mit ihren Augen?

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Datum:  13.8.2009
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