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ANDERLECHT - HSV

Ruud van Nistelrooy stürmt von Beginn an!

Ruud van Nistelrooy beim Abschlusstraining

Foto: Witters

Bei angenehmen 14 Grad setzte die HSV-Chartermaschine am Mittwoch um kurz vor 12 Uhr zur Landung in Brüssel an. Entsprechend gut war die Stimmung innerhalb der Mannschaft.



Von der tristen Vergangenheit mit der schmerzhaften 2:4-Niederlage in Leverkusen und dem Ende aller Champions-League-Träume wollte keiner mehr etwas wissen. Der Blick geht nach vorne. Und da soll heute Abend (21.05 Uhr, LIVE-TICKER AUF MOPO.DE) beim belgischen Tabellenführer RSC Anderlecht der Einzug ins Viertelfinale der Europa League perfekt gemacht werden.



Mit einer lockeren Trainingseinheit stimmten sich Ruud van Nistelrooy und Co. auf das wichtige Spiel ein, um 19 Uhr fährt der Mannschaftsbus dann mit Polizeieskorte zum Stadion. Dennis Aogo fällt mit Leistenproblemen aus. Für ihn spielt Jerome Boateng links hinten. Tomas Rincón besetzt die rechte Abwehrseite. Neben Zé Roberto, David Jarolim und Marcell Jansen spielt auch Tunay Torun im Mittelfeld. Es stürmen Mladen Petric und Ruud van Nistelrooy.



"Das Leverkusen-Spiel ist aufgearbeitet und abgehakt. Jetzt geht es um Anderlecht. Mit dem 3:1 im Hinspiel haben wir eine gute Ausgangsposition", sagt Trainer Bruno Labbadia. "Wir haben diese Saison noch zwei Möglichkeiten, um auf uns aufmerksam zu machen. In der Liga wollen wir Platz vier erreichen, in der Europa League so weit wie möglich kommen."



Eine knappe Niederlage würde dem HSV heute Abend für das Erreichen der nächsten Runde reichen. Schon bei einer 0:2-Pleite wären die Hamburger allerdings ausgeschieden. Der HSV ist gewarnt. Das Motto lautet Tore statt Tränen. "Anderlecht muss das Spiel machen, schließlich haben sie einen Rückstand aufzuholen. Für uns wird es Räume geben. Wir treten nicht an, um uns nur hinten reinzustellen", gibt Labbadia die Marschroute vor.



"Einen heißen Tanz", bei dem man "das Glück erzwingen muss", erwartet Marcell Jansen. Abwehrchef Joris Mathijsen nennt das letzte Europa-Cup-Spiel in Eindhoven, in dem sich der HSV mit einer 2:3-Niederlage ins Achtelfinale zitterte, als Warnung. "Eine gute Ausgangssituation kann sich schnell ändern. Das hat man in Eindhoven gesehen. Ich hoffe, wir haben daraus gelernt." Das ist zu hoffen, ansonsten ist heute Abend auch der große Traum vom Finale am 12. Mai in Hamburg ausgeträumt. So schnell wie die Niederlage in Leverkusen würde man das sicher nicht verarbeiten können.



Das Spiel wird nicht im Free-TV übertragen - doch mit dem Live-Ticker auf MOPO.DE verpassen sie keine wichtige Szene. Bleiben Sie hier am Ball!

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Datum:  18.3.2010
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