Mit simplen Tricks – sogenannten „Real-Life-Hacks“ überlisten Technik-Freaks Verkehrsampeln, Fahrstühle oder Cola-Automaten – und liefern sich dabei ein Wettrennen mit Servicetechnikern und Ordnungshütern.
Wer bei Hackern ausschließlich an verwegene Gestalten in dunklen Computerräumen denkt, irrt. „Real-Life-Hacking“, heißt die Beschäftigung, mit der viele Bastler und Computerfreaks versuchen, auch jenseits des Rechners die Apparate dieser Welt auszutricksen.
Unter dem Begriff des Real-Life-Hackings findet sich so ziemlich alles, was zweckentfremdet, umgebaut oder getäuscht werden kann. Die Palette reicht dabei von unorthodox kombinierten Ikea-Bauteilen bis zum Austricksen von Zigarettenautomaten. Eines aber haben alle diese Hacks gemeinsam: Die Hersteller der Geräte hatten das so nie geplant.
Die Grenzen zwischen harmloser Spielerei und unerlaubten Eingriffen sind fließend. Immerhin: Selbst die Apple Gründer Steve Jobs und Steve Wozniak bauten in jungen Jahren ein Gerät, mit dem man aus Telefonzellen umsonst Gespräche führen konnte. Doch nicht immer geht es darum, sich einen Vorteil zu verschaffen. Oft steht auch einfach nur der Gedanke im Vordergrund, die Schwachstellen eines Systems zu finden und auf sie aufmerksam zu machen.
Wie Hacker Fußgängerampeln, Supermarktkassen oder Colaautomaten austricksen – MOPO.DE zeigt die Alltagstricks in einer Bildergalerie.