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ALTONA

Frappant weg - kommt Ikea?

Die unendliche Geschichte um das hässlichste Gebäude Altonas - sie geht weiter. Eigentlich sollte das Frappant in der Großen Bergstraße im Frühjahr abgerissen und neugebaut werden. Doch jetzt hat der Investor endgültig hingeschmissen. Ein neuer Interessent steht jedoch schon bereit: Möbel-Riese Ikea.



Eigentlich wollte der Schweizer Investor K-Werkstatt aus dem ehemaligen Einkaufszentrum das "Christians Quartier" machen. Doch das Unternehmen konnte die Auflagen von Bezirk und Eigentümer nicht erfüllen. Gestern wurde der Rückzug aus dem Projekt verkündet.



In den Startlöchern steht Ikea. "Kollegen haben sich vor Ort bereits umgeguckt", sagt Ikea-Sprecher Andreas Jantke. Noch sei eine endgültige Entscheidung, dort ein Haus zu eröffnen, jedoch nicht getroffen. "Es ist eine von verschiedenen Ideen, die wir derzeit prüfen", sagt Andreas Jantke.



Wenn sich die Schweden für Altona entscheiden, wird das Frappant abgerissen und ein neuer Laden gebaut. Weil die Fläche klein ist und es kaum Parkplätze gibt, wird dort der Schwerpunkt auf Kleinmöbel gelegt. Ein SB-Warenlager gibt es nicht, die Kunden lassen sich die Möbel nach Hause liefern. In England gibt es diese kleinen Innenstadt-Ikeas schon.



Im Bezirksamt Altona will man sich zu den neuesten Entwicklungen nicht äußern. Nur so viel: "Ikea könnte eine interessante Alternative sein", so Sprecher Martin Röhl. Nach MOPO-Informationen gibt es noch einen zweiten Interessenten für das Frappant, ein großes Immobilienunternehmen. Eine Entscheidung soll im Januar fallen.

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Datum:  13.12.2008
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