Das massive Klinkergebäude an der Großen Elbstraße (Altona-Altstadt) ist ein Zufluchtsort. Ein Stück Heimat für Seeleute, die auf ihr nächstes Schiff warten. Ein Jahr lang wurde die "Seemannsmission Hamburg-Altona" renoviert.
Die Zimmer heißen "Kapitän Eddy Detig" oder "Chief Ing. Rudolf Eichhorn" - es sind die Spender, die den Umbau möglich machten. 1,2 Millionen Euro steckte der Verein, der das Seemannsheim betreibt, in die Sanierung. "Das Haus wurde zwischen 1928 und 1930 gebaut, wurde zuletzt 1970 saniert und hatte den Charme einer Jugendherberge aus den 60er Jahren", sagt Heimleiterin Astrid Schukat.
Jetzt haben 31 der 38 Zimmer eigene Bäder. Philippino Tirso Cepeda freut sich über die neuen, hellen Räume. "Ich komme seit 1997 hierher, wenn ich in Hamburg das Schiff wechsle", sagt der 36-jährige Seemann. Das Heim liege perfekt. "Zum Einkaufen und zum Sightseeing in Altona und St. Pauli haben wir es nicht weit", sagt Cepeda. Nicht nur Seeleute übernachten im Heim, auch Touristen steuern die günstigen Zimmer (28 bis 50 Euro) mit Hafenblick an.
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?