AKTION
Wählen sie die Jahrhundert-Elf des FC St. Pauli
Walter Frosch, Harald Stender, Volker Ippig - diese Namen sind wohl jedem St. Pauli-Fan ein Begriff. Auch wenn die Fußballer heute nicht mehr aktiv sind, haben sie einen festen Platz in den Herzen der Fans und werden von ihnen immer noch leidenschaftlich verehrt. Zum 100. Geburtstag hat sich Alice (www.alice.de) deshalb ein ganz besonderes Geschenk für den FC St. Pauli und seine Anhänger einfallen lassen: das Alice Helden-Banner.
Ab diesen Sonnabend bis zum 16. März sind alle Fans aufgefordert, ihre Lieblingsspieler aller Zeiten zu wählen. Die elf Spieler mit den meisten Stimmen bekommen ihren Platz in der "FC St. Pauli Jahr100Elf" und damit auf dem Alice Helden-Banner. Aus 60 vorausgewählten Idolen kann sich in den kommenden elf Tagen jeder seine persönliche Jubiläums-Elf bestehend aus Torwart, Abwehr, Mittelfeld und Sturm zusammenstellen.
Die MOPO freut sich, die Aktion als exklusiver Medienpartner betreuen zu dürfen. Hier erfahren Sie alles über die 60 nominierten Spieler. Und nur bei der MOPO können Sie zudem bei diversen Verlosungen Karten für St. Paulis Geburtstags-Events und -Heimspiele sowie Fanartikel gewinnen.
Nicht wählbar sind übrigens die Fußballer aus der aktuellen Truppe. "Die Mannschaft um Fabio Morena spielt so gut, dass sie wahrscheinlich sogar fast vollständig in die Jahr100Elf gewählt würde. Wir wollen aber die besten Spieler der letzten 100 Jahre ehren", sagt Corny Littmann, Präsident des FC, und ergänzt: "Bei der nächsten Wahl haben sie aber definitiv sehr gute Chancen!"
Das Banner mit einem Umfang von 120 x 4m wird den Fans zum ersten Mal am 28. März beim Spiel gegen Hansa Rostock im Stadion präsentiert. Dort schließt es die große Lücke, die seit dem Abriss der Haupttribüne im Stadion klafft. "Das Banner bietet die perfekte Kulisse für unsere Jubiläumsveranstaltungen", freut sich Littmann.
Unten finden Sie den Link zur Abstimmung sowie die Vorstellung der 60 Kandidaten für die "FC St. Pauli Jahr100Elf".
Die Torhüter
Bildergalerie ( 6 Bilder )
Hans Joachim Thoms (1960-69, 161/0):
Löste Wunstorf 1963 als St. Paulis Nummer 1 ab und war vor allem auf der Linie eine Macht.
Foto: hfr
Reinhard Rietzke (1974-83, 180/0): Volker Ippigs Vorgänger als Stammkeeper blieb dem Verein auch nach dem Lizenzentzug 1979 treu.
Foto: hfr
Volker Ippig (1980-83, 1984-92, 131/0): Der ehemalige Entwicklungshelfer und zeitweilige Hafenstraßenbewohner hörte die Signale und war
eine zentrale Identifikationsfigur des neuen Publikums, das ab Mitte der 80er Jahre ans Millerntor
pilgerte.
Foto: FC St. Pauli
Klaus Thomforde (1984-99, 359/0): In genau 100 Erstliga-Spielen (mehr als jeder andere Keeper der Vereinsgeschichte) ging dem Tier
im Tor des FC St. Pauli nach eigenen Angaben "voll einer ab".
Foto: hfr
Andreas Reinke (1993-94, 37/0)
Spielte nur eine Zweitligasaison beim FC St. Pauli und glänzte danach mit großen Erfolgen: Deutscher
Meister und DFB-Pokalsieger sowohl mit Kaiserslautern als auch Bremen.
Foto: Witters
Harry Wunstorf (1951-64, 258 Spiele/0 Tore): Der schneidige Draufgänger aus Berlin schlürfte während des Spiels schon einmal eine Cola oder gab
lässig Autogramme – und rettete mit tollkühnen Paraden und gewagten Hechtsprüngen manchen
Punkt.
Foto:
gemeinfrei
Panorama
Promi & Show
Nachrichten
Politik & Wirtschaft
Polizei
Panorama
Die Abwehrspieler
Bildergalerie ( 20 Bilder )
Bernd Hollerbach (1990-95, 143/6): Gelernter Metzger – das sagt eigentlich alles über die Spielweise des furchtlosen Mittelfeld- und
Abwehrmannes, dessen späteren Wechsel zum HSV ihm einige Fans allerdings nie verziehen.
Foto: imago
Karl Miller (1932-40, 1945-50, ab 1947: 56/1):
Der 12-fache deutsche Nationalspieler lockte in der Nachkriegszeit mit Koteletts und Würstchen aus
der Schlachterei seines Vaters Deutschlands beste Fußballer ans Millerntor und spielte mit der
"Wunderelf" um die Deutsche Meisterschaft.
Foto: gemeinfrei
Heinz Hempel (1945-53, ab 1947: 119/2)
Der unermüdliche Linksverteidiger aus Dresden war auch als späterer Trainer der Braun-Weißen so
unerbittlich ("laufen, laufen, laufen") wie zuverlässig: Niemand arbeitete hier länger auf dieser
Position als er.
Foto: gemeinfrei
Josef "Jupp" Famulla (1946-59, ab 1947: 219/7): Spielte im Verlauf seiner 13-jährigen Karriere beim FC St. Pauli vom Verteidiger bis zum
Mittelstürmer auf fast allen Positionen und kitzelte als ehrgeiziger und hitziger Motivator alles aus
seinen Mannschaftskameraden heraus.
Foto: gemeinfrei
Otmar Sommerfeld (1951-59, 227/13):
Unangefochtener Rekordspieler in der ehemals höchsten Spielklasse Oberliga Nord und Liebling der
Hafenarbeiter, der durch Ballsicherheit, Schnelligkeit und Konstanz beeindruckte. Verpasste in acht
braun-weißen Jahren nur dreizehn Partien.
Foto: hfr
Herbert Kühl (1952-62, 201/4): Der schnelle und zweikampfstarke Defensivmann und Mannschaftskapitän war trotz seines
legendären Lampenfiebers eisenhart: Einmal schoss er sein Team trotz Muskelbündelrisses mit zwei
Toren zum Sieg.
Foto: hfr
Ingo Porges (1956-68, 313/33):
"Porges gewonnen – Spiel verloren", lobte die Presse nach dem leider einzigen Nationalspiels des
ebenso disziplinierten wie intelligenten Defensiv- und Mittelfeldstrategen. Folgte Herbert Kühl als
Mannschaftskapitän und kassierte trotz enormer Zweikampfstärke nur zwei Gelbe Karten in seiner
gesamten Karriere.
Foto: gemeinfrei
Peter Gehrke (1961-69, 219/19):
Wechselte in der A-Jugend ans Millerntor und lieferte sich als Rechtsverteidiger legendäre Duelle
mit Uwe Seeler.
Foto: hfr
Horst "Fussel" Wohlers (1968-75, 189/39):
Der Edeltechniker spielte sechs Jahre beim FC St. Pauli, bevor er mit den Mönchengladbacher
"Fohlen" zweimal Deutscher Meister und UEFA-Cup-Sieger wurde. Später Helmut Schultes
Nachfolger als Cheftrainer.
Foto: imago
Jens-Peter Box (1974-85, 238/12):
Nicht nur als Marathonläufer fleißig: Nahm elf Jahre lang als zuverlässige Abwehrstütze an der Bergund
Talfahrt des FC St. Pauli teil.
Foto: hfr
Dietmar "Didi" Demuth (1974-79, 1984-88, 258/26)
Begann seine Karriere als Stürmer und wurde als Vorstopper und Libero zur festen Größe.
Absolvierte in der Erstligasaison 1977/78 sämtliche Spiele, schoss dabei die beiden ersten
"Oberhaus-Treffer" der Braun-Weißen und führte den FC St. Pauli 2001 als Trainer in die 1.
Bundesliga.
Foto: hfr
Walter Frosch (1976-82, 170/22):
Lebemann, Kettenraucher, Skandalnudel, Publikumsliebling– vor allem aber eisenharter Verteidiger,
dessen ebenso legendäre wie rekordverdächtige "Gelbsucht" nicht ganz unschuldig an der
Einführung der automatischen Sperre nach vier (später fünf) Gelben Karten gewesen sein soll.
Foto: Witters
Uwe Mackensen (1979-85, 191/25):
Organisierte sechs Jahre lang als Kapitän lautstark die Abwehr des FC St. Pauli.
Foto: imago
Stefan Studer (1982-88, 177/10):
Verließ den FC St. Pauli 1988 und spielte danach noch zehn Jahre durchgängig in der 1. Liga. Heute
Chefscout am Millerntor.
Foto: hfr
André "Truller" Trulsen (1986-91, 1994-2002, 2005, 384/28):
Die Zuverlässigkeit in Person absolvierte so viele Erstligaspiele für die Braun-Weißen wie kein
anderer (177). Heute Co-Trainer des Vereins.
Foto: hfr
Jens Duve (1986-90, 104/5):
Kapitän und Abwehrhüne, musste seine Laufbahn 1990 als Sportinvalide beenden.
Foto: hfr
Dieter Schlindwein (1989-97, 156/4):
Der Porsche-Fan verdiente sich seinen Spitznamen "Eisen-Dieter" redlich.
Foto: hfr
Dirk Dammann (1990-97, 260/7):
Schaffte es als Libero, leicht staksig, aber doch elegant zu wirken, und absolvierte 81 Erstligapartien
für den "magischen FC".
Foto: hfr
Holger "Stani" Stanislawski (1993-2004, 261/18):
Der sprachgewandte Marlboro-Raucher und "Eisenschädel" war schon als Spieler eine Kultfigur und
führte den FC St. Pauli 2007 als Trainer zurück in den bezahlten Fußball.
Foto: hfr
Jan Kocian (1988-93, 129/8): Wenn der hochgewachsene Abwehrchef schon mal traf, feierte er seine Tore mit spektakulären
Salti. Sorgte als tschechoslowakischer Nationalspieler und WM-Teilnehmer (Italien 1990) für
internationales Flair und Spielkultur am Millerntor.
Foto:
imago
Panorama
Promi & Show
Nachrichten
Politik & Wirtschaft
Polizei
Panorama
Die Mittelfeldspieler
Bildergalerie ( 21 Bilder )
Bernhard Olck (1987-93, 150/3):
Begeisterte Freunde des rustikalen Kicks widmeten ihm einen eigenen Sprechgesang: "Wir sind das
Olck!" Tauchte 1989 sogar in der "kicker"-Wahl zum "Fußballer des Jahres" auf.
Foto: imago
Egon Flad (1988-90, 45/4):
Das Mittelfeldgenie brachte mit seinen Flankenläufen so manche Erstligaabwehr zur Verzweiflung.
Hä;tte nach Meinung vieler eine große Zukunft beim FC St. Pauli vor sich gehabt - wäre er nicht nach
anderthalb Jahren an den FC Schalke 04 verkauft worden.
Klaus Ottens (1988-93, 98/14):
Der "weiße Hai" hatte immer den richtigen Biss und bestach weniger durch technische Brillanz als
durch bedingungslosen Einsatz und Humor.
Foto: imago
Michél "Jimmy" Mazingu-Dinzey (1995-96, 2004-07, 113/21):
Mehrfacher Nationalspieler der heutigen Demokratischen Republik Kongo. 1995/96 als
Linksverteidiger beim FC St. Pauli noch torlos; im zweiten Jahr nach seiner Rückkehr traf er 2005/06
dafür in gleich neun aufeinanderfolgenden Pflichtspielen.
Foto: Witters
Christian Rahn (1996-2002, 79/5):
Nach Miller, Beck und Porges der vierte St. Paulianer im Trikot der deutschen Nationalmannschaft.
Der Linksfuß und Leistungsträger bleibt durch wunderbare Flanken und heißdiskutierte Ecken
("Hoch! Hoch!") unvergesslich.
Foto: Witters
Walter Dzur (1945-53; ab 1947: 126/4):
Temperamentvoller Lebemann, der die 100 Meter in 11,2 Sekunden lief. Konnte angeblich selbst im
Rückwärtslaufen vorwärts schießen und beeindruckte durch enorme Sprungkraft und
Kopfballstärke.
Foto: gemeinfrei
Harald Stender (1945-60; ab 1947: 336/22):
Der gebürtige Altonaer spielte nie für einen anderen Verein und war einer der wenigen Hamburger,
die in der "Wunderelf" des FC St. Pauli nach dem Zweiten Weltkrieg um die Deutsche Meisterschaft
spielten. Blieb dem Verein auch nach seinem Karriereende als Vorbild und wichtige
Identifikationsfigur treu.
Foto: gemeinfrei
Alfred "Aller" Brüggen (1952-63, 252/29):
Nur ein Armbruch verhinderte 1954 die Nominierung des unermüdlichen und zuverlässigen
Mittelfeld-Läufers für die Nationalmannschaft.
Foto: hfr
Rolf Bergeest (1956-66, 213/67):
Brillanter Techniker und vielleicht meistgefoulter Spieler der Vereinsgeschichte. Galt als Erfinder des
"Übersteigers" und schockierte seine Gegner mit tödlichen Torvorlagen.
Foto: hfr
Werner Pokropp (1960-71, 300/17):
Der technisch versierte, beinharte und schlitzohrige Mittelfeldstratege blieb dem FC St. Pauli nach
seiner aktiven Karriere treu und agierte u.a. als Trainer, Manager und Aufsichtsrat.
Alfred Hußner (1969-73, 129/63):
Der gebürtige Husumer beeindruckte mit bis zu 24 Toren pro Saison. Ein Wechsel zum FC Bayern
scheiterte angeblich nur an der Ablösesumme. 1976 (für Servette Genf) Zweiter bei der Wahl zum
"Fußballer des Jahres" in der Schweiz.
Rolf Höfert (1971-79, 238/50):
Der Mannschaftskapitän und Mittelfelddirigent geriet wie Hußner ins Blickfeld des FCB, doch der
Transfer scheiterte an einer Operation. Wurde stattdessen aus Geldnot an Young Boys Bern
verkauft.
Foto: hfr
Jürgen Gronau (1981-97, 429/34):
Niemand trug das braun-weiße Trikot häufiger. Der sympathische und stets bescheidene
Mittelfeldlenker und ‐denker ist bis heute der Rekordspieler des FC St. Pauli und ging mit seinem
Verein 27 Jahre lang durch Dick und Dünn.
Hans-Jürgen "Hansi" Bargfrede (1981-90, 232/54):
Der kleine, schnauzbärtige Spielgestalter trug entscheidend zum sportlichen Aufstieg St. Paulis bei.
Foto: hfr
Michael Dahms (1982-91, 257/44):
Setzte sich aufgrund seines Kampfgeists in jeder Spielklasse durch. Mit 65 Erstliga-Einsätzen in den
"Top Ten" der Vereinsstatistik.
Foto: hfr
Carsten Pröpper (1993-98, 154/16):
Technisch versierter "Strippenzieher" mit Torriecher im braun-weißen Mittelfeld. Stieg 1995 mit
dem FC St. Pauli in die 1. Liga auf und blieb dem Verein auch nach dem Wiederabstieg noch ein Jahr
treu.
Foto: hfr
Thomas Meggle (1997-99, 2000-02, 2005-10, 174/77):
Heuerte gleich dreimal am Millerntor an und hatte als Spielmacher großen Einfluss auf den
sensationellen Erstliga‐Aufstieg 2001. In der folgenden Saison im "Oberhaus" torgefährlichster
Mittelfeldspieler nach Michael Ballack.
Foto: hfr
Peter Knäbel (1988-93, 131/7):
Hatte als Führungsspieler und zeitweiliger Mannschaftskapitän fünf Jahre lang (davon drei in der 1.
Liga) großen Einfluss auf das Spiel des FC St. Pauli und beeindruckte auch außerhalb des Spielfelds
durch sein Engagement gegen Rechts und Gewalt im Fußball.
Foto: hfr
Zlatan Bajramovic (1998-;2002, 68/6):
St. Paulis "Eigengewächs trat dem Verein schon mit zehn Jahren bei. Mittlerweile bosnischer
Nationalspieler und eine feste Größe beim FC Schalke 04.
Foto: Witters
Dirk Zander (1986-91, 1993-95, 170/51):
Unbändiger Siegeswille und die dicksten Oberschenkel seit Gerd Müller: Dirk Zander schoss den FC
St. Pauli 1988 in Ulm in die 1. Liga und hinterließ so manchen Gegner "Zanderstruck".
Foto: hfr
Wolfgang Wellnitz (1967-74, 199/10):
Der gelernte Büromaschinenmechaniker bestach auch auf dem Rasen durch präzise Technik und
hielt aus dem defensiven Mittelfeld das Spielgeschehen stets emsig am Laufen.
Foto:
Witters
Panorama
Promi & Show
Nachrichten
Politik & Wirtschaft
Polizei
Panorama
Die Stürmer
Bildergalerie ( 13 Bilder )
Horst Haecks (1957-66, 253/157):
Als "launische Diva" bewegte sich der elegante Stürmer zwischen Genie und Wahnsinn und bildete
die kongeniale Ergänzung zum robusten Osterhoff. Zweiterfolgreichster Torschütze der
Vereinsgeschichte.
Foto: gemeinfrei
Peter "Oschi" Osterhoff (1958-68, 306/170):
Niemand schoss mehr Tore für Braun-Weiß als er: Der bullige Sturmtank war der Schrecken der
gegnerischen Abwehrreihen, ging auch unkonventionelle Laufwege und schoss aus allen Lagen.
Foto: gemeinfrei
Horst Romes (1970-72, 64/27):
Zwar wurde der wuchtige Angreifer zu seiner Zeit beim FC St. Pauli nicht "das Tier im Sturm"
genannt, doch faszinierte sein kompromissloses und kantiges Auftreten gerade jüngere Fans und
machte ihn zu einer frühen "Kultfigur".
Foto: Witters
Franz Gerber (1972-74, 1976-78, 1986-88, 160/109):
Der Reptilienfreund (auch bekannt als "Schlangen-Franz") kam ursprünglich vom FC Bayern und
avancierte mit 0,68 Toren pro Spiel zum effektivsten Torjäger des FC St. Pauli. Kehrte später als
Manager und Trainer ans Millerntor zurück.
Foto: hfr
Rüdiger "Sonny" Wenzel (1974-75, 1984-90, 198/86):
Der rothaarige Kämpfer und Ballkünstler schenkte dem Verein ein "Tor des Monats" gegen den HSV
(März 1989) und erlebte vom Abstieg in die 3. Liga bis zum Erstliga-Aufstieg so ziemlich alles mit,
was Braun-Weiß zu bieten hat.
Foto: hfr
Joachim Philipkowski (1980-85, 1992-94, 175/42):
Feierte seine größten Erfolge in Nürnberg, kehrte aber immer wieder ans Millerntor zurück: als
Spieler, Trainer und heutiger Nachwuchskoordinator.
Foto: hfr
André Golke (1983-91, 262/62):
Bundesliga-Torschützenkönig des FC St. Pauli (25 Treffer) und nimmermüder Rackerer, der trotz
größerer sportlicher Erfolge mit Nürnberg und Stuttgart nach eigenen Angaben "seine schönste Zeit
beim FC St. Pauli gehabt" hat.
Foto: FC St. Pauli
Leonardo "Leo" Manzi (1989-96, 112/16):
Der immer fröhliche Publikumsliebling erzielte 1993 ein entscheidendes Tor gegen Hannover, das
den FC St. Pauli vor dem Abstieg in die 3. Liga bewahrte – doch geliebt wurde der technisch eher
bodenständige Brasilianer nicht wegen seiner Torquote.
Foto: hfr
Martin Driller (1991-97, 152/39):
Kecke Sprüche und wichtige Tore: Erst wurden die Fans mit dem Ex-Dortmunder nur langsam warm
– dann flossen Tränen, als er ging.
Foto: hfr
Ivan Klasnic (1994-2001, 95/26):
Verließ den FC St. Pauli nach dem Aufstieg 2001 und wurde zum sportlich erfolgreichsten Spieler,
den die Jugend des FC St. Pauli je hervorbrachte: Deutscher Meister, DFB-;Pokalsieger, Liga-Pokalsieger und kroatischer Nationalspieler. Liebäugelt nach eigenen Angaben eines Tages mit
einem Karriereende in Braun-Weiß.
Jens "Gerdl" Scharping (1993-2005-07, 122/34):
Gab mit 21 Jahren sein Erstligadebüt beim FC St. Pauli und erinnerte viele nicht nur wegen seines
Oberschenkelumfangs an Gerd Müller. Beendete seine wechselvolle Spielerkarriere 2007 mit dem
Aufstieg des FC St. Pauli in die 2. Bundesliga.
Matthias Scherz (1996-99, 86/12):
"Die Wumme von der Wümme" spielte sich unbekümmert und frech über Scheeßel und die 2.
Mannschaft des FC St. Pauli zu den braun-weißen Profis empor. Der Publikumsliebling wechselte
1999 zum 1. FC Köln und wurde auch dort zur Kultfigur.
Foto: imago
Alfred "Coppi" Beck (1949-55, 155/45):
Erzielte bei seinem einzigen Länderspiel für Deutschland 1954 im Wembley-Stadion zu London das
einzige deutsche Tor beim 1:3 gegen England und traf in 155 Ligaspielen 45 mal.
Foto:
hfr
Panorama
Promi & Show
Nachrichten
Politik & Wirtschaft
Polizei
Panorama