Die Story: Am Ende des 21. Jahrhunderts ist eine unkontrollierbare Epidemie ausgebrochen: Ein Virus verwandelt Menschen in so genannte Hemophagen - Vampire mit Superkräften. Bald schon droht ein Bürgerkrieg zwischen den Menschen und den Angehörigen der neuen Spezies, die wie Aussätzige an den Rand der Gesellschaft gedrängt und für Versuche missbraucht werden. Die Regierung will ihre Vernichtung. Doch eine Frau ist fest entschlossen, es nicht so weit kommen zu lassen: Kämpferin Violet (Milla Jovovich) macht es sich zur Aufgabe, ihre Leidensgenossen zu beschützen - und sich an denen zu rächen, die Schuld an der Seuche haben.
Die Schauspieler: Als weiblicher Action-Hero empfahl sich Milla Jovovich bereits mit Werken wie "Das fünfte Element" und "Resident Evil". Wie sie zu diesem Projekt stieß? "Ich wollte unbedingt einmal einen Vampir spielen", erzählte das Ex-Model der MOPO bei den Dreharbeiten vor zwei Jahren. "Unsterblich zu sein - stellen Sie sich das mal vor. Spannend, oder?"
Der Regisseur: Kurt Wimmer kennt man vor allem als Autor und Regisseur der Zukunftsvision "Equilibrium" (2003) mit Christian Bale. Sein neues Martial-Arts-lastiges Sci-Fi-Werk entstand in China und ist damit das erste Hollywood-Projekt, das komplett im Land des Lächelns realisiert wurde.
Fazit: "Ultraviolet" war vorab nicht in Deutschland zu sehen, daher keine Bewertung. Eine Kritikerin der Filmzeitschrift "Cinema" begutachtete das Werk in den USA und befand: "Miese Story, mieses Schauspiel, miese Kulissen, miese Effekte, mieser Schnitt. Fehlt noch was? Egal. Es ist bestimmt ebenfalls grottenschlecht."