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The Fast and The Furious Tokyo Drift

Die Story: Teenie Shaun Boswell (Lucas Black) hat nix als getunte Karren im Kopf. Der Schüler kommt an keinem Straßenrennen vorbei und knattert fast immer als Sieger von der Piste. Nur leider sind die Rennen illegal. Als Shaun wieder mal auf dem Polizeirevier landet, platzt Mutter Boswell der Kragen: Sie setzt den missratenen Sprössling ins nächste Flugzeug nach Tokio, wo sich bitteschön ihr Ex-Mann um den Sohn kümmern soll. Für Shaun erweist sich das Exil in der japanischen Mega-Metropole als Glücksfall: Die Rennszene von Tokio ist noch tausendmal verschärfter als die zu Hause! Leider macht er gleich beim ersten Rennen den Fehler, die hübsche Neela (Nathalie Kelley) anzuquatschen. Die ist nämlich mit Obermacker D.K. (Brian Tee) liiert - und schon hat Shaun einen Feind. D.K.s Vorteil: Er beherrscht den "Tokio Drift", eine Renntechnik, mit der man auch um die engsten Kurven kommt. Nur wenn Shaun den Dreh rauskriegt, kann er D.K. besiegen und Neela für sich gewinnen.



Die Schauspieler: Die Lieblingsreihe aller Auto-Freaks hat einen neuen Helden: Statt Paul Walker hat nun Lucas Black ("Jarhead") den Fuß am Gas. Nur wirkt der virile Mittzwanziger Black für die Rolle so deutlich zu alt, dass er in Schüleruniform einfach lächerlich aussieht. Ansonsten beherrscht er die für die Handlung nötigen drei Gesichtsausdrücke (Zorn, Zweifel, Entschlossenheit) und absolviert seinen Part weitgehend unauffällig. Auch seiner Film-Freundin Nathalie Kelley verlangt das Drehbuch außer leicht bekleidetem Am-Auto-Lehnen wenig ab. Immerhin: Das klappt schon ganz gut.



Der Regisseur: Nach seinen Regie-Vorgängern Rob Cohen und John Singleton versucht sich diesmal der Taiwanese Justin Lin an der Highspeed-Serie. Und Lin weiß, worauf es hier ankommt: Action ist alles, Handlung reine Nebensache. In diesem Sinne ist "Tokyo Drift" eine gelungene Fortsetzung der ersten beiden "Fast & Furious"-Filme. Die schnell geschnittenen Rennszenen in Parkhäusern und Großstadtschluchten machen was her, die Girls am Pistenrand sowieso. Dazu donnert ein gut gemixter, HipHop-dominierter Soundtrack von der Tonspur. Renn-Fans und "Pimp-My-Ride"-Gucker werden mit dieser Mischung glücklich werden. Alle anderen kriegen von dem banalen Getöse wohl eher Kopfschmerzen.



Fazit: Oberflach, aber rasant.



Shaun (Lucas Black) quatscht die schöne Neela (Nathalie Kelley) an - keine gute Idee

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Datum:  13.7.2006
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Thomas Hirschbiegel

Aufschriften auf Firmenwagen sind immer wieder ein ergötzliches Thema. Jetzt stand ich am Eimsbütteler Markt hinter einem Transporter, auf dem stand: „Vor Ihnen fahren die Maler mit Freude am Beruf.“