Die Story: Acht Jahre nach seiner Flucht aus den USA treibt der Mord an seiner Freundin Letty den Ex-Champion illegaler Straßenrennen und Ex-Knacki, Dom Toretto, zurück nach Los Angeles. Auf der Suche nach dem Killer trifft er seinen alten Widersacher wieder, den gleichfalls PS-verliebten Agenten Brian O'Connor. Der ist hinter Drogenbaron Braga her, der auch für Lettys Tod verantwortlich zu sein scheint. Notgedrungen arbeiten die beiden Männer zusammen. Um an Braga heranzukommen, müssen sie sich in dessen Gang einschleusen, die in halsbrecherischen Fahrten Heroin von Mexiko in die USA schleust.
Die Schauspieler: Teil 4 der kassenträchtigen Raser-Saga führt mit Paul Walker (Brian) und Vin Diesel (Dom), der hier auch als Produzent am Start ist, die männlichen Hauptdarsteller aus dem ersten Teil wieder zusammen. Beide geben sich in ihren Rollen so cool wie ehedem. Erneut mit von der Partie sind auch Jordana Brewster als Doms schöne Schwester Mia, die einst mit dem Undercover-Cop Brian anbandelte, und die laszive Michelle Rodriguez als Letty, die storybedingt leider nur einen kurzen, dafür aber spektakulären Auftritt hat.
Der Regisseur des dritten Teils ist auch der des vierten. War "The Fast and the Furious: Tokio Drift" hauptsächlich eine Hommage an die Bleifüßer dieser Welt, schaltet Justin Lin nun überraschenderweise einen Gang zurück. Was natürlich nicht heißt, dass er auf knackige Auto-Stunts verzichtet hätte. Und selbstverständlich gibt es auch die serienüblichen Einstellungen von hochgetunten Boliden und leichtgeschürzten Miezen zu sehen. Aber das alles steht diesmal gar nicht sooo stark im Vordergrund. Man kann den Film einfach auch als rasantes B-Movie mit - sicher etwas hanebüchener - Thriller-Handlung betrachten.
Note: 3
BU:
Schicksalsgenossen: Brian (l.) und Dom müssen sich zusammenraufen.
PS-verliebt: Agent Brian O'Connor (Paul Walker)
Champion bei illegalen Autorennen: Dom Toretto (Vin Diesel)
Startklar: Die Menge jubelt und Dom wird gleich losrasen.
Skeptisch: Doms Schwester Mia (Jordana Brewster)