ABZOCK-VERMIETER
Sozialsenator wusste alles
Foto: dpa
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Denn wie die MOPO jetzt erfuhr, wusste Wersich schon seit Oktober vergangenen Jahres von den Vorwürfen gegen seinen Parteifreund Kuhlmann.
Kuhlmanns Geschäftsmodell: Er kauft Bruchbuden billig auf, vermietet sie gezielt an Hartz-IV-Empfänger und kassiert von der Arge "team.arbeit.hamburg" völlig überhöhte Mieten (MOPO berichtete).
Die Obdachlosen-Zeitschrift "Hinz & Kunzt" hatte im Herbst 2009 über Kuhlmanns miese Geschäfte berichtet. Daraufhin richtete die SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Ksenija Bekeris eine Kleine Anfrage an den Senat. Sie wollte wissen, was der Sozialsenator gegen Kuhlmann unternehmen werde. Die Antwort: Nichts, Denn es gäbe keine Handhabe..
Kuhlmann ist nicht nur stellvertretender Vorsitzender der CDU Osorf. Seit Jahren gehört er dem Verwaltungsausschuss der Deputation der Sozialbehörde an. Ein 15-köpfiges Gremium, das den Sozialsenator berät. Pikant: Dieser Verwaltungsausschuss beschäftigt sich mit den Kosten der Unterkunft von Hartz-IV-Empfängern. "Der Senator wusste seit einem halben Jahr alles, aber statt seine Hausaufgaben zu machen, hat er Kuhlmann geschützt und ist so zum Mitwisser geworden!", sagt SPD-Mann Dirk Kienscherf.
Der Sozialsenator denkt nicht an Rücktritt. Die Behauptung, er habe Kuhlmann geschützt, weist er zurück. Seine Sprecherin Julia Seifert teilte mit: "Der Vorwurf ist unbegründet. Für Herrn Kuhlmann als Vermieter galten und gelten dieselben Regelungen wie für andere auch, unabhängig von einer Parteizugehörigkeit."
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Leben in der Abstellkammer: Siegried W. (48) und Günther L. (57) haben es sich im Gemeinschaftsraum irgendwie gemütlich gemacht.
Foto: Volker Schimkus
Leben in der Abstellkammer: Siegried W. (48) und Günther L. (57) haben es sich im Gemeinschaftsraum irgendwie gemütlich gemacht.
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Vergitterte Fenster: Die Kellerwohnung erinnert an ein Gefängnis. Die drei Bewohner haben ihr Zuhause, so gut sie konnten, freundlich dekoriert.
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Leben in der Abstellkammer: Siegried W. (48) und Günther L. (57) haben es sich im Gemeinschaftsraum irgendwie gemütlich gemacht.
Foto: Volker Schimkus
Leben in der Abstellkammer: Siegried W. (48) und Günther L. (57) haben es sich im Gemeinschaftsraum irgendwie gemütlich gemacht.
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Leben in der Abstellkammer: Siegried W. (48) und Günther L. (57) haben es sich im Gemeinschaftsraum irgendwie gemütlich gemacht.
Foto: Volker Schimkus
Leben in der Abstellkammer: Siegried W. (48) und Günther L. (57) haben es sich im Gemeinschaftsraum irgendwie gemütlich gemacht.
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Schimmel, unverputzte Wände, blanke Rohre. Nur nichts investieren - das scheint die Devise des Vermieters zu sein.
Foto: Volker Schimkus
Leben in der Abstellkammer: Siegried W. (48) und Günther L. (57) haben es sich im Gemeinschaftsraum irgendwie gemütlich gemacht.
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Schimmel, unverputzte Wände, blanke Rohre. Nur nichts investieren - das scheint die Devise des Vermieters zu sein.
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Leben in der Abstellkammer: Siegried W. (48) und Günther L. (57) haben es sich im Gemeinschaftsraum irgendwie gemütlich gemacht.
Foto: Volker Schimkus
Leben in der Abstellkammer: Siegried W. (48) und Günther L. (57) haben es sich im Gemeinschaftsraum irgendwie gemütlich gemacht.
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Schimmel, unverputzte Wände, blanke Rohre. Nur nichts investieren - das scheint die Devise des Vermieters zu sein.
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Das jämmerliche Klo: Wenigstens durch das kleine Kellerfenster fällt ein bisschen Tageslicht in die Wohnung.
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Überall baumeln ungesichert Elektrokabel.
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Die Kellertreppe, die in das Verlies unter der Erde führt
Foto: Volker Schimkus
Die Horror-Wohnung von aussen.
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Kellertreppe abwärts: Siegrid W. vor der Tür, die in das Verlies unter der Erde führt
Foto: Volker Schimkus
Kellertreppe abwärts: Siegrid W. vor der Tür, die in das Verlies unter der Erde führt
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Leben in der Abstellkammer: Siegried W. (48) und Günther L. (57) haben es sich im Gemeinschaftsraum irgendwie gemütlich gemacht.
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