43 VERLETZTE POLIZISTEN
Mai-Krawalle: Ahlhaus' Schock-Bilanz
Die Krawallnacht am 1. Mai 2010
Die Krawallnacht am 1. Mai 2010
Polizisten an einer brennenden Barrikade
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Mit solchen Steinen warfen die Demonstranten um sich.
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Randalierer zerstören im Schanzenviertel die Fensterscheiben einer HASPA-Filiale.
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Polizisten vor der demolierten HASPA-Filiale.
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Polizisten vor der demolierten HASPA-Filiale.
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Auch die Fenster der „Deutschen Bank“ wurden von den Randalierern zerstört
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Polizisten vor der verwüsteten Bank-Filiale
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Drinnen sieht's nicht viel besser aus: Ein zerstörter Geldautomat
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Ein Bild der Verwüstung. Im Vorraum der Bank: Ein aus der Verankerung gerissenenes Verkehrsschild
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Auch ein Fahrrad liegt Eingangsbereich der „Deutschen Bank“
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Die Polizei ging mit Wasserwerfern gegen die Demonstranten vor
Foto: dpa
Die Polizei ging mit Wasserwerfern gegen die Demonstranten vor
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Polizisten nehmen im Schanzenviertel einen jungen Mann fest.
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Randalierer im Schanzenviertel vor einer Barrikade.
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Die Polizei ging mit Wasserwerfern gegen die Demonstranten vor
Foto: Rüga
Die Polizei ging mit Wasserwerfern gegen die Demonstranten vor
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Die Polizei ging mit Wasserwerfern gegen die Demonstranten vor
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Die Polizei ging mit Wasserwerfern gegen die Demonstranten vor
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Die Polizei ging mit Wasserwerfern gegen die Demonstranten vor
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Die Randalierer plünderten diesen Drogerie-Markt.
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Und zertrümmerten die Scheiben.
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Passanten schieben am Abend des 1.Mai 2010 im Schanzenviertel ein Auto von einer brennenden Barrikade weg.
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"Die Polizei hat die Dimension des neuen Phänomens völlig unpolitischer, jugendlicher Gewalttäter nicht richtig eingeschätzt", sagte Ahlhaus im Innenausschuss. Die Bilanz laut Senat: 43 verletzte Polizisten, sechs verletzte Unbeteiligte, 58 zerstörte oder beschädigte Polizei- und Feuerwehrautos und 49 Festnahmen.
Für die SPD-Fraktion ein Zeichen der kompletten Lage-Fehleinschätzung seitens der Polizeiführung. Das Phänomen sogenannter erlebnisorientierter Randalierer sei hinlänglich bekannt. Vor diesem Hintergrund sei es unverständlich, "dass hier keine Reserven für eine solche Einsatzsituation gebildet wurden", so der SPD-Abgeordnete Andreas Dressel. "Die Fehler sind mehr als fahrlässig, sie haben Einsatzkräfte und den Stadtteil gefährdet", so Dressel weiter. Ahlhaus betonte, dass aus Krawallen nun die entsprechenden Schlüsse gezogen werden. "Wir werden dafür Sorge tragen, dass sich solche Fehleinschätzungen nicht wiederholen", sagte Ahlhaus. Der Vorsitzende des Innenausschusses, Karl-Heinz Warnholz, betonte: "Die Ausschreitungen haben eine bisher nicht bekannte Qualität. Die Festgenommenen müssen die ganze Härte des Gesetzes zu spüren bekommen."
Insgesamt laufen gegen 57 Männer und Frauen Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung. 42 davon kommen aus Hamburg, zehn aus Schleswig-Holstein. An den Krawallen waren rund 700 vorwiegend jugendliche Randalierer beteiligt.
Die Ausschreitungen im Schanzenviertel
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Die Ausschreitungen im Schanzenviertel
Polizeibeamte stehen vor einer brennenden Barrikade.
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Zerstörte Heckscheibe eines Autos.
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Auch bei diesem Fahrzeug wurden die Scheiben eingeschlagen.
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Bild der Zerstörung: Ein Straßenschild liegt nach den Krawallen auf einem Auto.
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Brennende Barrikaden am Schulterblatt.
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Feuerwehrleute haben ein brennendes Fahrzeug gelöscht.
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Auch die Scheiben der Hamburger Sparkasse gingen zu Bruch.
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Die Demonstranten zündeten unter anderem auch Mülltonnen und Fahrräder an.
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Mehrere Polizisten waren im Einsatz.
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Sie wurden von den Demonstranten mit Flaschen und Steinen beworfen.
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17 Beamte und drei Diensthunde wurden bei den Ausschreitungen verletzt.
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17 Beamte und drei Diensthunde wurden bei den Ausschreitungen verletzt.
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Sieben Randalierer wurden vorläufig festgenommen.
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In der weiteren Umgebung der „Roten Flora“ gingen drei Fahrzeuge in Flammen auf.
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Aus taktischen Gründen wollte die Polizei zunächst keine Auskunft zur Anzahl der Einsatzkräfte geben.
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Laut Polizeiangaben hatten rund 150 linke Demonstranten rund um das alternative Kulturzentrum „Rote Flora“ Möbel, Holzlatten und Müll auf die Straße gestellt und angezündet.
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Eine Filiale der Hamburger Sparkasse wurde bei den Ausschreitungen beschädigt.
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Eine Filiale der Hamburger Sparkasse wurde bei den Ausschreitungen beschädigt.
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Ein Passant bekam einen Stein an den Kopf und wurde so schwer verletzt, dass er ins Krankenhaus musste.
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Ausschreitungen im Schanzenviertel in der Nacht zum 1. Mai. Wie ein Polizeisprecher sagte, hatten linke Demonstranten rund um das alternative Kulturzentrum „Rote Flora“ Möbel, Holzlatten und Müll auf die Straße gestellt...
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Die Plünderer von der Schanze
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Die Plünderer von der Schanze
Einige Krawallmacher scheinen vollkommen frei von Angst zu sein: Viele randalieren, ohne sich vermummt zu haben (Kreis).
Foto: Polizei
Sturm auf Rossmann: Um 21.52 Uhr stürmt ein Mob Halbstarker den Drogeriemarkt am Schulterblatt. Die Randalierer nehmen mit, was sie in die Finger bekommen: Kaugummis, Schokoriegel, Zigaretten, Sekt, Wein.
Foto: Polizei
Sturm auf Rossmann: Um 21.52 Uhr stürmt ein Mob Halbstarker den Drogeriemarkt am Schulterblatt. Die Randalierer nehmen mit, was sie in die Finger bekommen: Kaugummis, Schokoriegel, Zigaretten, Sekt, Wein.
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Dieser Krawallmacher kann gar nicht genug kriegen: Kippe im Mundwinkel und beide Hände voll mit Sekt, Süßigkeiten und Zigaretten
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Einer der Plünderer klaut sogar einen karierten Regenschirm. Sekunden später sind alle Täter geflüchtet.
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Die Randalierer nehmen mit, was sie in die Finger bekommen: Kaugummis, Schokoriegel, Zigaretten, Sekt, Wein.
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Ein Mob stürmt am 1. Mai um kurz vor 22 Uhr die Deutsche Bank-Filiale am Schulterblatt und versucht sie in Brand zu setzen. Wie im Rausch werfen die Krawallmacher Verkehrsschilder, Stühle und Fahrräder in den Eingangsbereich.
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