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43 VERLETZTE POLIZISTEN

Mai-Krawalle: Ahlhaus' Schock-Bilanz

Die Krawallnacht am 1. Mai 2010

"Die Polizei hat die Dimension des neuen Phänomens völlig unpolitischer, jugendlicher Gewalttäter nicht richtig eingeschätzt", sagte Ahlhaus im Innenausschuss. Die Bilanz laut Senat: 43 verletzte Polizisten, sechs verletzte Unbeteiligte, 58 zerstörte oder beschädigte Polizei- und Feuerwehrautos und 49 Festnahmen.



Für die SPD-Fraktion ein Zeichen der kompletten Lage-Fehleinschätzung seitens der Polizeiführung. Das Phänomen sogenannter erlebnisorientierter Randalierer sei hinlänglich bekannt. Vor diesem Hintergrund sei es unverständlich, "dass hier keine Reserven für eine solche Einsatzsituation gebildet wurden", so der SPD-Abgeordnete Andreas Dressel. "Die Fehler sind mehr als fahrlässig, sie haben Einsatzkräfte und den Stadtteil gefährdet", so Dressel weiter. Ahlhaus betonte, dass aus Krawallen nun die entsprechenden Schlüsse gezogen werden. "Wir werden dafür Sorge tragen, dass sich solche Fehleinschätzungen nicht wiederholen", sagte Ahlhaus. Der Vorsitzende des Innenausschusses, Karl-Heinz Warnholz, betonte: "Die Ausschreitungen haben eine bisher nicht bekannte Qualität. Die Festgenommenen müssen die ganze Härte des Gesetzes zu spüren bekommen."



Insgesamt laufen gegen 57 Männer und Frauen Ermittlungsverfahren wegen Landfriedensbruchs, gefährlicher Körperverletzung und Sachbeschädigung. 42 davon kommen aus Hamburg, zehn aus Schleswig-Holstein. An den Krawallen waren rund 700 vorwiegend jugendliche Randalierer beteiligt.

Die Ausschreitungen im Schanzenviertel

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Die Plünderer von der Schanze

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Datum:  14.5.2010
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