MOPONews
News

3 FRAGEN AN ERWIN WOLGAST

»Wilhelmsburg - mehr Wasser geht ja wohl nicht«

Taxifahrer Erwin Wolgast (60) ist Mitglied des Wohnprojektes Schipperort. Bis zur Internationalen Bauausstellung IBA 2013 errichtet die Baugemeinschaft ein Passivhaus mit 19 Wohnungen am Ernst-August-Kanal.



? MOPO am Sonntag: Herr Wolgast, wieso Wilhelmsburg?



! Erwin Wolgast: Komisch, das wird jeder gefragt, der hierher zieht. Ich bin auf St. Pauli aufgewachsen, und ich wollte im Alter wieder ans Wasser. Und mehr Wasser als in Wilhelmsburg geht ja wohl nicht. Als eine Gruppe für dieses Grundstück am Kanal gesucht wurde, haben wir deshalb sofort zugesagt.



? Was ist das Wohnprojekt Schipperort?



! Wir sind 40 Leute, darunter mehr als zehn Kinder. Und wir sind Teil des "Open House Projektes" der IBA, das heißt, Teile werden öffentlich zugänglich sein. Wir werden einen Nachbarschaftsraum bauen, und jeder kann über unser Gelände den Uferweg erreichen.



? Gar nix zu meckern über Wilhemsburg?



! Ich könnte auf die Hochspannungsleitung über unserem Grundstück verzichten. Da ist aber nur Strom drauf, wenn die Affi mal mehr braucht. Und mir fehlt die U-Bahnanbindung durch die HafenCity.



(MOPO vom 09.08.2009 / SEITE 15)

Weitere Meldungen News
Mit diesem Zebra und diesem Papagei wurde der Mann im Auto erwischt. Die Frau auf dem Bild ist seine Partnerin Vickey Teter.

Ich glaub’ mich tritt ein Pferd – äh, Zebra. Das müssen sich die beiden Polizisten im US-Staat Iowa gedacht haben, als sie eine sehr merkwürdige Fahrgemeinschaft anhielten.   mehr...

Der 14-Jährige hält sich eine Waffe an den Kopf, mit der anderen schießt er.

Einen Tag nach dem Amok-Drama kam nun das Motiv des 14-Jährigen Schülers ans Licht: Seine dreizehnjährige Freundin hatte am Tag zuvor mit dem Achtklässler Schluss gemacht. Der Schütze wurde in die Psychiatrie gebracht.  mehr...

Erst wenn der 52-Jährige alle Münzen verkauft, besteht die Möglichkeit auf Arbeitslosengeld II.

Sieben Monate war der gelernte Bauingenieur arbeitslos, beantragte Unterstützung beim Jobcenter. In den Formularen gab er dann aufrichtig seine Münz- und Briefmarkensammlung an - mit schlimmen Folgen für den 52-Jährigen.   mehr...

Datum:  9.8.2009
Empfehlen: E-Mail
Kontakt: Redaktion
Artikel: Drucken
Typisch Frau

Der Mai ist da, die Leute heiraten. So mit Mitte zwanzig kriegt die Frau die ersten „Hurra, wir trauen uns“-Einladungen.