Ganz in Weiß trat der FC St. Pauli gegen Racing Santander an, die sich an ihre Liga-Duelle mit Real Madrid erinnert gefühlt haben dürften – nicht nur farblich, sondern auch, was die Chancenlosigkeit auf dem Rasen anging. Mit 3:0 (2:0) nahmen die Kiezkicker Santander auseinander und hatten dabei ebenso viel Spaß wie die 6660 Zuschauer im Millerntorstadion. St. Pauli schießt sich auf die Bundesliga ein.
„Drei Tore, zu null gespielt – das ist natürlich positiv“, sagte Trainer Stanislawski, der allerdings „phasenweise nicht zufrieden war, weil wir zu wenig Fußball gespielt haben.“
Die Tore erzielten Kruse (13.), Ebbers (42./ trug die Kapitänsbinde) und der äußerst schießfreudige Hennings (77.). „Der Sieg ist auch in der Höhe verdient“, befand Keeper Mathias Hain. „Positiv ist auch, dass nach den Auswechslungen kein Bruch im Spiel war.“
Einen bitteren Beigeschmack bekam der Sieg durch die Verletzung von Florian Bruns, der in der 20. Minute nach einem Kopfballduell umgeknickt war. Verdacht auf eine Bänderverletzung im Sprunggelenk.
Neben drei Toren bekamen die Zuschauer auch eine Halbzeitshow der besonderen Art geboten. Unmittelbar vor Wiederanpfiff war ein Flitzer auf den Platz gestürmt, hatte sich die Pille vom Anstoßpunkt geschnappt und war unbehelligt auf das Tor von Santander zugedribbelt, aber mit einem kläglichen Lupfer gescheitert. Noch kläglicher waren die Versuche der erschreckend begriffsstutzigen und schwerfälligen Ordner, den Mann einzufangen, der sich dann auch noch auf die neue Haupttribüne flüchteten konnte. Bei dem Flitzer handelte es sich offenbar um „Jimmy Jump“, der schon beim WM-Finale in Südafrika den Rasen gestürmt hatte.
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?