MOPONews
News

21.11.2009, 23.15 UHR, LIVE IM ZDF

Der Höllenritt des "Feuervogels"

Ein blaues Auge hat Zsolt Erdei schon vor dem ersten Gong. Beweis einer harten Sparringseinheit, bei der er den Ellenbogen seines Gegenübers abbekam. Es könnte ein Vorbote des heutigen WM-Kampfes sein. Mutig muss er boxen, blutig könnte es werden. Dem "Feuervogel" aus dem Hamburger Universum-Boxstall steht eine Ringschlacht bevor, ein Fight auf Biegen und Brechen, ein sportlicher Höllenritt.



Es ist der schwerste Kampf seiner Karriere - im wahrsten Sinne des Wortes. Erdei fordert heute in Kiel den WBC-Weltmeister im Cruisergewicht Giacobbe Fragomeni aus Italien heraus, ist dafür eine Gewichtsklasse nach oben geklettert. Mit seinen 81 Kilo ist der 35-Jährige fast acht Kilo leichter als der schwer tätowierte Glatzkopf, der fünf Lenze mehr zählt.



"Viele halten mich für verrückt", bekennt Erdei, der für die neue Herausforderung seinen WBO-Titel im Halbschwergewicht nach elf erfolgreichen Titelverteidigungen in knapp sechsjähriger Regentschaft niedergelegt hat. Körperlich ist er im Nachteil. "Aber ich bin beweglicher, variabler und technisch besser. Meine beste Waffe ist meine Geschwindigkeit." Der in 30 Kämpfen unbesiegte Ungar, der seit neun Jahren in Hamburg lebt, kündigt einen "hammerharten und spektakulären Klassekampf" an. "Ich werde kämpfen bis zum Umfallen." Das wird nötig sein.



Fragomeni ist eine Kampfmaschine. "Der ist nicht Boxer, sondern Schläger", sagt Erdeis Trainer Fritz Sdunek, der zum heutigen Kampf aus Österreich anreist, wo er derzeit Vitali Klitschko auf dessen nächsten Kampf (12. Dezember) vorbereitet. Fragomeni kämpft im Vorwärtsgang, teilt viel aus und kann viel einstecken. Seine einzige Niederlage in 28 Kämpfen hat der Mailänder vor drei Jahren gegen einen gewissen David Haye kassiert, der vor zwei Wochen den "Russen-Riesen" Nikolai Valuev vom Schwergewichts-Thron stieß.



Ein "Experiment" sei der Kampf im Cruisergewicht, sagt Sdunek. "Ich werde ins Halbschwergewicht zurückgehen", kündigt sein Schützling an. Es sei ein einmaliger Ausflug. Universum sieht das (noch) nicht so.



Im Vorfeld des heutigen Kampfes gab es bereits Irritationen. Erdei wusste nach eigenen Angaben zunächst nicht, dass er seinen Halbschwergewichts-Titel aufgeben muss. Der wurde daraufhin seinem Stallkollegen Jürgen Brähmer, zuvor Interims-Champ neben Erdei, zuerkannt. "Ich dachte, ich behalte ihn." Universum entschied anders - zugunsten des deutschen Hoffnungsträgers Brähmer.

Weitere Meldungen News
Juliet (8) liebt ihre Haustiere und Heavy-Metal.

In „My First Hardcore Song“ („Mein erstes Heavy-Metal Lied“) besingt Juliet ihre geliebten Haustiere - den Dackel Robert und ihre Zierfische. Das 59-Sekunden Video ist ein echter Internet-Hit.   mehr...

Vera Int-Veen spielt wieder den Liebesengel: Sie will diesmal Frauen verkuppelt, die in den vergangenen Staffel scheiterten. Natürlich mit dabei: Hobbydichterin Beate.

RTL-Amor Vera Int-Veen verkuppelt die Härtefälle der Nation: bei „Schwiegertochter gesucht – Spezial: Jetzt sind die Frauen dran“ suchen zuvor gescheiterte Kandidaten nach der großen Liebe. Natürlich dabei: Die „begabte Beate“.  mehr...

Für Celiné Huber hat's nicht gereicht.

Da waren's nur noch Fünf: Bei der Suche nach unserem Star für Baku ist wieder ein tapferer Teilnehmer auf der Strecke geblieben.   mehr...

Datum:  21.11.2009
Empfehlen: E-Mail
Kontakt: Redaktion
Artikel: Drucken

Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?