Es wird die drei bislang verwendeten Programme für die Jugendämter, für die Bearbeitung der Sozialhilfe und des Wohngeldes ersetzen. Angesprochen auf die immens hohen Kosten heißt es aus der Behörde: "Ja, es ist teuer, aber notwendig. Das Programm wurde speziell für Hamburg entwickelt", so Sprecherin Julia Seifert.
Denn nach dem tragischen Hungertod der kleinen Jessica, die durch alle Behördenraster gefallen war, sei klar geworden: Die Behörde braucht ein viel umfassenderes Programm. Ob dies nun für jeden der 1850 Mitarbeiter rund 60000 Euro kosten muss, bleibt unbeantwortet.
"Das Programm vereinfacht die Arbeitsabläufe der Mitarbeiter und ermöglicht eine engere Verflechtung der einzelnen Ämter", so Seifert. Ab Ende 2011 soll das neue Programm eingeführt werden, bis 2014 werden dann alle Ämter der Sozialbehörde angeschlossen sein. (pin)