Sie ist halt so, wie sie ist. Lena Meyer-Landrut, 18-Jährige Abiturientin aus Hannover und eine der beiden Kandidatinnen, die Deutschland im Mai beim Eurovision Song Contest vertreten wollen. Am Freitag (20.15 Uhr, ARD) fällt die Entscheidung - und Lenas Auftritte bei "Unser Star für Oslo"
haben Jury-Chef Stefan Raab sowie die Zuschauer auf ProSieben und im Ersten stets begeistern können.
Dass ihre Sicherheit beim Singen eher gut gespielt ist, gibt die Nachwuchssängerin freimütig zu. "Die Gelassenheit kommt rüber, ist aber eigentlich gar nicht vorhanden. Ich bin echt ziemlich aufgeregt und nervös auf der Bühne, weil das alles ungewohnt und neu ist. Es ist immer noch eine Riesensache, die man vorher nicht kannte. So läuft der Lachs." Über ihre Person und ihr Privatleben mag sie keine Auskünfte geben.
Das Online-Netzwerk Facebook zeigt aber, dass sie eine große Anhängerschar hat. Über 14.000 Menschen haben sich dort bereits als Lena-Fans geoutet. Von denen sind viele überzeugt, dass Lena sich gegen Jennifer Braun (ebenfalls 18) aus dem hessischen Eltville durchsetzen wird. Lena selbst kann sich darüber noch keine Meinung bilden. "Wir sind beide einfach grundverschieden. Wir machen völlig andere Musik. Es kommt jetzt darauf an, was der Zuschauer mehr mag. Wenn ich rausfliege, ist es in Ordnung. Und wenn Jenny rausfliegt ist es auch in Ordnung."
Bei der Finalshow singen die beiden Schülerinnen je drei Lieder. Das TV-Publikum entscheidet dann per Telefonabstimmung, welcher Song ihm jeweils am besten gefällt. Anschließend treten die Kandidatinnen mit diesen Liedern direkt gegeneinander an, wobei die Zuschauer die Siegerin küren.
(la/dpa/afp)