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»OPEN UNI«

Nachwuchsforscher bestaunten wilde Experimente

Die Uni platzte am ersten "Tag der offenen Tür" aus allen Nähten. Rund 30000 Besucher stürmten am Sonnabend zwischen 14 und 19 Uhr in die Hörsäle und Seminarräume. "Pro Standort kamen bis zu 600 Besucher in der Stunde. Das war einfach großartig. Wir mussten einige Hörsäle sogar wegen Überfüllung sperren", sagt Veranstaltungsleiterin Gaby Gahnströhm (53) überglücklich.



Besonders Kinder tauchten begeistert in die Welt der Wissenschaft ein. Die Nachwuchsforscher versuchten sich bei einer Kinder-Gerichtsverhandlung als Anwälte und Richter, erforschten auf einer Botanikrallye die Welt der Pflanzen und erzeugten bei der Vorlesung "Feuer, Flammen und Phänomene" als Mini-Chemiker spektakuläre Licht-, Feuer-, und Geräuscherscheinungen.



Aber auch für potenzielle Studenten gab es eine spannende Themenpalette. Viele von ihnen setzten zum ersten Mal einen Fuß auf den Campus.Veranstaltungen wie "Die eigene DNA zum Mitnehmen" oder "Das elektrifizierte Gehirn" zogen etliche angehende Akademiker in den Bann.



In zwei Jahren soll die "Open Uni" wieder stattfinden. Einige kleine Veränderungen sind aber trotz des Erfolgs geplant. "Vielleicht richten wir das nächste Event sogar nach einem speziellen Motto aus. Denn gerade die Naturwissenschaften waren so beliebt, dass wir hierauf einen Fokus legen könnten. Ansonsten werden wir sicher nur wenig ändern", sagt Gahnströhm.



Wer bei "Open Uni" akademische Luft geschnuppert hat, kann am 7. November bei der "Nacht des Wissens" erneut in die akademische Welt eintauchen.

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Datum:  14.6.2009
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