Es klingt wie ein Scherz, ist aber keiner: Uli Hoeneß, von manchen Würstchen-Uli genannt, verkauft demnächst Bratwurst-Burger bei McDonald's. Vom 5. Juli an bietet die Fast-Food-Kette in ihren 1 361 deutschen Filialen die von Wurst-Fabrikant Hoeneß produzierten Nürnberger Rostbratwürstchen unter den Namen ,,Nürnburger" an.
Die Zusammenarbeit zwischen dem Fastfood-Riesen und der Wurstwarenfabrik (HoWe) von Uli Hoeneß und seinem Sohn Florian ist vorerst auf drei Monate beschränkt.
Der Bayern-Präsident ist vom Erfolg seiner Erfindung (drei Würstchen mit Röstzwiebeln und Senfsauce in einer Ciabatta-Semmel) überzeugt. ,,Der Hamburger hat ja Weltruhm erlangt - warum sollte ein Nürnburger da weniger Potenzial haben", sagte Hoeneß.
Schon Wochen vor dem Verkaufsstart versucht der Ex-Bayern-Manager auf einer eigenen Internetseite den Burger schmackhaft zu machen. Dafür klebte er sich sogar einen falschen Schnäuzer an und zog Undercover durch München, um seine "Nürnburger" zu propagieren.