Die Majestät der Meere taucht erst am frühen Sonntag am Horizont auf. Die Könige der Landstraßen sind schon da. Die vierten "Hamburg Harley Days" haben begonnen. Zwischen Altem Elbtunnel und Baumwall kesselt und blitzt es gewaltig. Sperrgebiet für Vierräder. Hier kommt nur rein, was ordentlich röhrt.
Bis zu 50000 Motorräder cruisen dieses Wochenende durch die Hansestadt. Auf Hochglanz polierte Felgen, blitzende Lenker, mit Airbrush-Gemälden verzierte Tanks - jede Harley ist ein Meisterwerk für sich. Der Besitzer oftmals das passende Kunststück dazu. Wer nicht sich und seine Maschine am Wochenende zeigen kann, der hat viel zu staunen:
Bei der Ride-in-Bike-Show werden heute die prunkvollsten Räder vorgeführt und von einer Jury bewertet. Die Maschinen reihen sich ab 12 Uhr auf der Mönckebergstraße auf. Gegen 15 Uhr werden die schönsten "Custombikes" von einer Jury prämiert. Anmeldungen werden noch bis 12 Uhr vor Ort angenommen.
Wer sich für ein paar Minuten wie ein Rocker fühlen möchte, darf zur Probefahrt aufsteigen. Wer einen Führerschein besitzt, kann einen so genannten Demo-Ride erleben. Anmeldung am Alten Elbtunnel.
Höhepunkt ist die Harley-Parade am Sonntag. Start ist um 12 Uhr auf der Glacischaussee. Über die Simon-von-Utrecht-Straße gehts Richtung Elbchaussee. Durch Othmarschen und Bahrenfeld schlängeln sich die Öfen (Halbmondsweg, Luruper Chaussee). Weiter knattern die Räder durch Lokstedt, an der Alster entlang bis zum Endpunkt auf der Glacischaussee.
Auf den zwei Bühnen und der Stunt-Fläche röhrt es musikalisch gewaltig.
Das gesamte Wochenend-Programm unter www.hamburgharleydays.de.
Heidi, Hans und Franz haben sich von Seal getrennt. Dabei hat das penetranteste aller Promi-Paare doch gefühlt so oft geheiratet wie Lothar Matthäus. Da fragt sich die geneigte Leserin: Sind diese alljährlichen Hochzeitswiederholungen am Strand eigentlich mit einer einzigen Scheidung zu erledigen?