Schnee- und Eisglätte haben in der Nacht zum Mittwoch und am Morgen den Verkehr auf Norddeutschlands Straßen behindert. Die Polizei in Schleswig-Holstein registrierte noch vor dem Berufsverkehr rund 30 Unfälle mit Blechschäden.
Die Auffahrt Bad Segeberg-Nord musste nach einem Unfall für mehrere Stunden gesperrt werden, weil der Fahrer eines Schwertransporters die Glätte offenbar unterschätzt hatte. „Wir gehen davon aus, dass zum Berufsverkehr noch einige Unfälle dazu kommen werden“, sagte ein Sprecher der Polizei Flensburg.
In Hamburg rückte der Winterdienst zum Großeinsatz gegen die Glätte aus. Mit 270 Fahrzeugen und 900 Einsatzkräften wurden die wichtigen Verkehrswege in der Hansestadt geräumt. Es gab zunächst keine besonderen Glätteunfälle, teilte ein Sprecher der Polizei am Morgen mit. „Hamburgs Straßen sind gut geräumt, so dass wir kein Verkehrschaos erwarten.“
Der Winterdienst hat rund 4000 Kilometer an Hauptverkehrswegen zu streuen.
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