Die Gauner lauern an der Haustür, rufen an oder nutzen das Internet – Betrug ist eine „Zukunftsbranche“.
Jetzt warnt das Fachblatt „Der Kriminalist“ des Bundes Deutscher Kriminalbeamter vor neuen Tricks und Variationen bekannter Betrügereien. Die MOPO zeigt die beliebtesten Maschen der Gauner.
Hauptkommissarin Karina Sadowsky von der Hamburger Polizei rät: „Wurden Sie oder Ihre Angehörigen Opfer solcher Tricks, rufen Sie umgehend die Polizei an.“
Die Opfer: meist Frauen mittleren Alters. In Partnerbörsen im Internet meldet sich ein angeblicher Oberst der US-Army, der im Irak stationiert ist, oder ein Professor aus Australien. Sie stellen Treffen in Aussicht, geraten dann aber angeblich nach einem Unfall in Not und bitten um eine Geldüberweisung. Aber auch Männer werden Opfer: Bei ihnen rufen Frauen „aus Versehen“ an. Die „Zufallsbekanntschaft“ macht die Opfer gezielt neugierig, verspricht ein Treffen. Doch leider gibt es dann irgendwelche finanziellen Probleme. So zahlte ein Mann per Western Union einer Unbekannten 4000 Euro, die ihn mit einem gemeinsamen Türkei-Urlaub gelockt hatte, angeblich an der Grenze festsaß und deshalb dringend Geld brauchte.
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