Noch liegt das Gutachten nicht vor, aber eines ist sicher: Für die Sanierung des Bismarck-Denkmals werden Millionen benötigt. Aber wo sollen die herkommen?
„Noch gibt es keine belastbaren Zahlen, wir warten erst mal das Gutachten ab“, sagt Sorina Weiland vom Bezirksamt Mitte. Nach einem Bombentreffer im Zweiten Weltkrieg hat es im Sockel schwere Schäden gegeben. Die wurden 1950 provisorisch behoben. So wurden schwere Stahltrossen mit „Ankern“ im maroden Mauerwerk befestigt, um den Wänden Stabilität zu geben. Doch diese „Maueranker“ sind verrostet und die Wände haben schwere Feuchtigkeitsschäden. Das Innere des Bismarck-Denkmals gleicht in weiten Teilen einer Tropfsteinhöhle (MOPO berichtete).
Grundsätzlich ist die Instandhaltung von Denkmälern Sache der Bezirke. Doch beim Bismarck hat wohl wegen der Größe und seiner Bedeutung als ein Wahrzeichen für Hamburg die Kulturbehörde das letzte Wort. Aber die ist chronisch klamm. Also bleibt nur ein „Sondertopf“ des Senats oder ein Spendenaufruf. Hoffnung besteht auch auf Gelder aus Berlin. Schließlich war der olle Bismarck ja fast 20 Jahre lang der Kanzler alle Deutschen...
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Nicht mehr sicher: stark verrostetes Teil eines 63 Jahre alten Mauerankers im Denkmal-Sockel .
Foto: mopo(TH)
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