Und sie wird wieder teurer: Bei der Elbphilharmonie hat es laut „Focus“ eine weitere Planungspanne gegeben. Mehrkosten: bis zu zehn Millionen Euro. Und der Bau dauert noch länger.
Denn bei der Konstruktion von Dach und Fenstern hat man offenbar vergessen, die technischen Voraussetzungen für das Reinigen der gewölbten Fensterelemente zu schaffen. Eine ursprünglich geplante Schienenanlage zum Aufhängen von Körben, in denen dann Fensterputzer die Fassade abfahren, wurde aus Kostengründen gestrichen.
Jetzt will die städtische Planungsgesellschaft „Rege“ Fassadenkletterer zum Reinigen einsetzen. Doch das genehmigen die Behörden nur, wenn zusätzliche, umklappbare Geländer zur Sicherung der Kletterer verbaut werden, schreibt der „Focus“ in seiner heute erscheinenden Ausgabe.
Bis zu 150 Fensterelemente soll Generalunternehmer Hochtief für den Umbau wieder entfernen. „Da auch an anderen Stellen im Gebäude wichtige Entscheidungen ausstehen, wird das Bauzeit und Budget beeinflussen“, sagte ein Sprecher von Hochtief. Folglich wird die derzeit geplante Fertigstellung im April 2014 wohl nicht zu halten sein.
Wie teuer der Bau am Ende wird, ist auch noch nicht absehbar. Rund 500 Millionen Euro dürften realistisch sein. Wie viel davon die Stadt trägt, wird ein Gericht klären. Bislang geht der Senat von 323 Millionen Euro aus – doch dabei wird es kaum bleiben.
MN
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