Neue Mitte Altona: Hamburgs größtes Bauprojekt nach der HafenCity sorgt schon seit Langem für Diskussionen. Viele Anwohner befürchten teuere Eigentumswohnungen, hohe Mieten und die Vertreibung alteingesessener Bewohner.
Mit einer kreativen Plakataktion haben jetzt Unbekannte gegen das Vorzeige-Bauprojekt protestiert: Auf den Postern prangen die Feindbilder der linken Szene. Die Macher haben ihnen ironische Worte in den Mund gelegt und die Protest-Plakate an den Zaun vor der Ikea-Baustelle sowie rund um den Bahnhof Altona geklebt.
Doch mit einem Motiv gingen die unbekannten Projekt-Gegner zu weit: Auf einem Exemplar beugt sich Adolf Hitler mit Generaloberst Alfred Jodl über eine Karte und sagt: „Das hab’ ich mir irgendwie grrrößer vorgestellt.“ Lustige Satire oder Straftat? Die Polizei hat der Plakate mit Hitler-Konterfei entfernt. „Ein Plakat haben wir sichergestellt“, sagt Sprecher Holger Vehren. Es soll geprüft werden, ob es sich um eine Straftat handelt (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen).
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Ein Plakat gegen das Projekt „Neue Mitte Altona“, wie die anderen zeigt es ein Feindbild alternativer Lebensweise: einen Spritschlucker als Fahrradfahrerfeind.
Foto: Florian Quandt
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