Auch wenn die Kälte durch die Kleidung kriecht, der Pulverschnee noch nicht optimal unter den Kufen liegt – die Hamburger nutzen das Traumwetter und rauschen die Hänge hinunter.
Egal, ob mit klassischem Schlitten, Wok, Snowboard oder Skateboard.
Wo sind die Profi-Strecken, wo geht es weniger rasant zu? Die MOPO zeigt die besten Pisten.
Eigentlich kommen die riesigen Ringe nur beim sommerlichen Ausflug an den Badesee zum Einsatz. Aber warum sollen sie Winterschlaf im Keller halten, wenn man aus ihnen auch prima Ersatzschlitten machen kann?
Die billigste und einfachste Variante. Müllsack ausbreiten, raufsetzen, losrodeln. Nur zu empfehlen für Schneefreunde mit ordentlich Sitzfleisch, denn bei Bodenwellen oder herausragenden Ästen kann man schnell eine schmerzhafte Überraschung erleben.
Seit Stefan Raab die China-Pfanne zum Wintersportgerät auserkoren hat, darf sie natürlich auch auf keinem Rodelhang fehlen. Bei der „Wok-WM“ sausen die Teilnehmer zwar als verkappte Bobfahrer durch den Eiskanal, für die Schneepiste eignen sich die Metallpfannen aber auch. Am besten sind natürlich Woks mit Griffen.
Wegen der robusten Bauart sind auch Hügel und Sprünge kein Problem. Nicht zu vergessen: der Coolness-Faktor. Mit dem Klodeckel auf der Piste ist man ein echter Exot – verwirrte Blicke inklusive. Einziger Nachteil: Es ist nicht ganz einfach, sich an dem glatten Kunststoff festzuhalten.
Ein Snowboard geht natürlich auch, doch kniffliger und origineller wird es mit dem Holzbrett, das früher mal Teil eines Skateboards war. Ungeübte Fahrer sollten sich lieber nicht darauf stellen. Nur für Balance-Künstler! Sonst knallt man schnell (und schmerzhaft) aufs Steißbein – oder die Nase.
Vor allem bei Kindern sehr beliebt sind die pfannengroßen Plastikschalen mit Griff. Wer das (wenige) Geld nicht investieren möchte, kann natürlich auch einen maroden Gartenstuhl mit Plastiklehne zerlegen und neue Freude daran im Schnee finden.
Der „Bob-Ersatz“ für den Gruppenspaß. Am besten eignet sich natürlich ein Modell, in dem drei bis vier Personen Platz haben. Aber Achtung: Mit einem Gummiboot nehmen Sie richtig Fahrt auf – und können nur schwer lenken.
Barmbek oder Blankenese, Eimsbüttel oder Eppendorf: Machen Sie den Test, welcher Hamburger Stadtteil am besten zu Ihnen passt!
So wird der Kiez-Abend ein Erfolg: MOPO.DE zeigt Ihnen zehn lustige Party-Anwendungen für das Smartphone.