Wrrrromm, wrrromm, wrrromm! Laubbläser sind das nervigste Geräusch des Herbstes. Nun gibt es eine gute Nachricht für alle lärmgeplagten Hamburger. Die Stadtreinigung stellt in der kommenden Saison fast vollständig auf die leiseren Elektro-Püster um.
Jeden Herbst fallen rund 15.000 Tonnen Blätter von den Bäumen, die Stadtreinigung rückt dann mit ihren rund 130 Laubpüstern an. Die Zweitakt- und Viertaktmotorer gehen Mitarbeitern und Anwohnern mächtig auf den Zwirn – so ein Püster röhrt mit seinen 106 Dezibel so laut wie eine Kettensäge.
Vergangene Saison hat die Stadtreinigung deshalb die ersten elektrisch betriebenen Laubbläser angeschafft. 13 Geräte gibt dieser Puster gibt es schon. Die Testphase ist nun abgeschlossen, mit positivem Fazit. Das Unternehmen hat jetzt beschlossen, zur kommenden Saison 100 alte Geräte durch die Elektro-Variante zu ersetzen.
„Wir waren erst skeptisch, ob die neuen Geräte auch genug Leistung bringen“, sagt Reinerhard Fiedler, Sprecher der Stadtreinigung. Bei trockenem Laub pusten die E-Bläser genauso wie die anderen Geräte. Nur bei nassen Blättern tun sie sich schwerer.
Die neuen Geräte sind zwar leiser, echte Flüster-Puster sind sie aber nicht. 80 Dezibel sind sie laut, also vergleichbar mit einer stark befahrenen Straße. Und dann sind da noch die Kosten: 1400 Euro pro Exemplar, dreimal so viel wie Zweitakt-Gerät.
Die Mitarbeiter jedenfalls sind zufrieden. Für sie wird es in der kommenden Saison nicht nur leiser, sondern auch leichter – die flachen E-Geräte wiegen nur ein Bruchteil der alten Krachmacher.
Barmbek oder Blankenese, Eimsbüttel oder Eppendorf: Machen Sie den Test, welcher Hamburger Stadtteil am besten zu Ihnen passt!
So wird der Kiez-Abend ein Erfolg: MOPO.DE zeigt Ihnen zehn lustige Party-Anwendungen für das Smartphone.