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HVV-Abschieds-Party: Feiern, Trinken, S-Bahn fahren!

Rund tausend Teilnehmer waren beim Abschluss-Saufen dabei.
Rund tausend Teilnehmer waren beim "Abschluss-Saufen" dabei.
Foto: Marius Roeer

Der S-Bahn-Waggon platzt aus allen Nähten. Sicherheitskräfte, Kamerateams – und mittendrin die Partymeute. Aufgedrehte Ghettoblaster, Bierflaschen machen die Runde. Der Wagen tanzt. „Abschieds-Saufen“ beim HVV und MOPO.DE war live dabei.


Ab 1. Oktober wird Alkoholkonsum in Bussen und Bahnen mit 40 Euro Bußgeld geahndet. Davor wurde am Freitag noch mal richtig Gas gegeben. Die S- und U-Bahnen fuhren die ganze Nacht über im doppelten Takt, also alle fünf Minuten.
„Ich sehe das hier als politischen Protest“, sagt Michael K. (Name geändert) aus Jenfeld, der in der S-Bahn in seinen 20. Geburtstag hineinfeiert. „Ich möchte, dass das Alkoholverbot rückgängig gemacht wird.“


Die größten Partys steigen in den Waggons der S-Bahn-Linien 1 und 3. Laute Musik und viel Alkohol: Die Partymeute verwandelt einzelne Waggons in brodelnde Tanzflächen. In anderen Zügen ist dagegen vom großen „Abschiedssaufen“ überhaupt nichts zu spüren.


Die Hochbahn und die Deutsche Bahn hatten ihre Sicherheitskräfte dafür extra auf mehr als 200 Mann verstärkt. 170 Beamte der Bundespolizei sind im Einsatz. „Wir gehen davon aus, dass die Leute wirklich feiern wollen“, hatte Hochbahn-Sprecher Christoph Kreienbaum am frühen Abend gesagt. Er rechne mit einem Massenaufkommen ähnlich wie an Silvester. Der HVV hatte für die erwarteten Ströme der Feierwütigen sogar extra Dixi-Klos aufstellen lassen.


11.000 Partygäste hatten sich zwischenzeitlich angekündigt. Tatsächlich waren es wohl deutlich weniger. Rund 400 „Freunde“ zählte am späten Abend die Fanseite „HVV Abschiedssaufen – Ich war dabei“ auf Facebook. Die Bundespolizei meldet für die S-Bahn etwa 1000 Teilnehmer.


Insgesamt blieb es ruhig. An der S-Bahn-Haltestelle Stadthausbrücke habe es eine Schlägerei gegeben, am Jungfernstieg wurde ein Kameramann attackiert. „Insgesamt war es aber eine sehr ruhige Nacht“, sagte der Sprecher. „Vereinzelt haben sich jedoch auch Gruppen zwischen die Partygänger gemischt, bei denen man merkte, dass sie auf Randale aus sind.“ Durch die Polizeipräsenz sei es aber letztlich nicht zu Ausschreitungen gekommen.

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