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Horror-Unfall im Tierpark: Riesenotter verletzt drei Menschen - jetzt reagiert Hagenbeck

Riesenotter (Symbolfoto) werden oft für harmlos gehalten. In Wahrheit sind die Säuger jedoch gefährliche Raubtiere.
Riesenotter (Symbolfoto) werden oft für harmlos gehalten. In Wahrheit sind die Säuger jedoch gefährliche Raubtiere.
Foto: hfr

Jetzt reagiert auch Hagenbeck auf den Angriff eines Riesenotters auf eine 56-jährige Putzfrau. „Wir sind völlig fassungslos und können uns nicht erklären, wie das geschehen konnte“, sagte eine Sprecherin des Tierparks am Freitag.

Der Unfall passierte am Sonnabend in den frühen Morgenstunden im Tierpark. Die Putzfrau (56) war gerade dabei, Bänke zu säubern, als das kräftige Tier sie mit großen Augen aus einem Gebüsch anstarrte. Sie erschreckte sich, geriet in Panik und wollte schnell weglaufen. Dabei stolperte die Frau und fiel hin.

Vielleicht war das entflohene Tier selbst verunsichert in der fremden Umgebung. Die etwa 1,80 Meter langen Otter hatten sich offenbar durch eine Lücke unter dem Zaun ihres Geheges durchschieben können. Einer der Riesenotter ging zum Angriff über und attackierte die am Boden liegende Frau. Mit seinen scharfen Zähnen biss er ihr mehrfach in Arme und Beine. Der zuständige Tierpfleger hörte die Schreie und eilte herbei. Doch auch er und ein weiterer Helfer wurden gebissen, bevor das Tier gebändigt werden konnte.

Die Reinigungskraft liegt mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Laut einem Insider wurde die Frau zeitweise in ein künstliches Koma versetzt. Ein Arm soll so schlimm zugerichtet sein, dass er wohl nie wieder richtig funktionsfähig ist. Immer noch droht eine Blutvergiftung. Der Tierpfleger liegt ebenfalls im Krankenhaus, er ist nicht so schwer verletzt.

Zum Glück ereignete sich der Vorfall vor der Öffnung des Parks, Besucher waren nicht in Gefahr.

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