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Hamburg-Marathon: Die lustigste Sport-Sause der Stadt

Dicht gedrängt feuern die Zuschauer die Läufer auf der Reeperbahn an.
Dicht gedrängt feuern die Zuschauer die Läufer auf der Reeperbahn an.
Foto: WITTERS

Rund 800.000 Zuschauer haben den Hamburg-Marathon zu einer riesengroßen Party gemacht und die afrikanischen Spitzenathleten zu neuen Streckenrekorden getrieben. Der Äthiopier Shami Dawit triumphierte am Sonntag bei den Männern in 2:05:58 Stunden. „Der unangenehme Wind war schwer zu beherrschen. Und mein Tempomacher hat auch nicht so gut gearbeitet“, klagte Dawit. „Dann habe ich es selber in die Hand genommen.“ Der 28-Jährige verbesserte die bisherige Bestmarke des Spaniers Julio Rey (2:06:52) aus dem Jahre 2006. Dawit bekommt 12.000 Euro Siegprämie und obendrein 50.000 Euro für die Rekordzeit.

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Shami Dawitt aus Äthopien überquerte als erster die Zielinie und stellte mit 2:05:58 Stunden einen neuen Streckenrekord auf.
Shami Dawitt aus Äthopien überquerte als erster die Zielinie und stellte mit 2:05:58 Stunden einen neuen Streckenrekord auf.
Foto: WITTERS

Unter den nur rund 10.000 Läufern hatten sich auch die Olympia-Anwärter Falk Cierpinski (Spergau) und Martin Beckmann (Leinfelden-Echterdingen) auf den 42,195 Kilometer langen Kurs gemacht. Beide mussten bei idealen Lauftemperaturen und zaghaftem Sonnenschein aber nach der Hälfte der Distanz aufgeben. „Ich habe wieder meine alten Probleme mit dem Seitenstechen bekommen“, sagte der 33-jährige Cierpinski enttäuscht. „Ich dachte, ich komme drum herum, aber es hat wieder voll reingehauen.“ Für ein Ticket nach London hätten beide die Norm von 2:12:00 Stunden unterbieten müssen. Bester Deutscher wurde so Sören Kah (Lahn-Aar Esterau) in 2:14:25 Stunden.

Bei den Frauen holte sich Rael Kiyara in neuer Rekordzeit den Titel. Die Kenianerin benötigte 2:23:47 Stunden. „Der Wind war kein großes Problem für mich“, meinte Kiyara. Sie lobte die ausgelassene Stimmung am Streckenrand und will deshalb auch 2013 wieder in Hamburg an den Start gehen. Mit rund 300 000 Euro lockten die Marathon-Organisatoren die Spitzenläufer an. Beste Deutsche wurde Mona Stockhecke (Unterstrass) in 02:43:11 Stunden.

An der Strecke bejubelt wurde auch der zweimalige Ironman-Gewinner Normann Stadler. Neun Monate nach einer schweren Herzoperation ging der frühere Triathlet im erstmals ausgetragenen Staffel-Wettbewerb über 5,3 Kilometer an den Start. Der 39-Jährige hatte seine aktive Karriere beendet, nachdem ihm bei dem Eingriff eine Herzklappe rekonstruiert und ein Teil der Hauptschlagader ersetzt worden war.

Insgesamt gingen am frühen Morgen 10.724 Marathonis sowie 1.073 Staffelstartläufer (insgesamt 4.292) über die Startlinie. Knapp 10.400 Marathonläufer sowie 1.067 kamen erfolgreich im Ziel an.

Ein positives Veranstaltungsfazit zog Frank Thaleiser, Geschäftsführer der Hamburg Marathon Veranstaltungs GmbH: "Wir haben einen großartigen Marathon erlebt, vor Ort haben gut 800.000 Zuschauer die Läuferinnen und Läufer gefeiert und angefeuert, und mit den beiden Streckenrekorden werden wir auch international wieder empfohlen."

Der nächste Hamburg-Marathon wird am 21. April 2013 stattfinden.

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