In Hamburg ist immer was los, vor allem in den Clubs und Bars. Hier treten nicht nur DJs auf oder es dudelt eine CD im Hintergrund, sondern auch viele Live-Acts verschlägt es in die Hansestadt. Bei den Hamburger Club Awards gewann das vom Abriss bedrohte "Molotow" den Preis als "bester Live-Musik-Club". Auch andere Clubs gingen am Mittwochabend nicht leer aus.
Weitere Auszeichnungen wurden von Clubkombinat an „Ego“, „Hasenschaukel“ und „Logo“ verliehen, wie die Kulturbehörde am Donnerstag mitteilte. Die Awards wurden in acht Kategorien vergeben: Bester Live-Musik-Club, Spartenclub, Auftritt, klein und fein, Veranstalter, Nachwuchsförderung, Publikumspreis und Ehrenpreis. „Die vielfältige Clubszene in Hamburg ist für das internationale Ansehen der Kultur unserer Stadt von größter Bedeutung“, erklärte Kultursenatorin Barbara Kisseler.
Auch Terry Krug, erste Vorsitzende des Vereins Clubkombinat Hamburg, machte deutlich, wie wichtig die Awards für Hamburg und die Clubs sind: Der Club Award ist gerade in schwierigen Zeiten wie diesen, die für deutsche Spielstätten von steigenden Kosten und einer mühsamen Gema-Tarifdiskussion geprägt sind, ein wichtiges Instrument, um ein entscheidendes Zeichen für die Arbeit der Live-Musik Clubs zu setzen.“
Sie lobte den großen Enthusiasmus der Betreiber. „Das muss belohnt und gefeiert werden, denn Hamburg ohne Clubs, das wäre doch wie die Elbe ohne Wasser - total öde!“ Die Preise wurden zum dritten Mal verliehen.
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