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Gesund bleiben: Das ist die Länger-leben-Formel der UKE-Ärzte

Professor Karl-Heinz Schulz (l.) und Michael Sagner vom UKE wissen, wie man gesund und lange lebt.
Professor Karl-Heinz Schulz (l.) und Michael Sagner vom UKE wissen, wie man gesund und lange lebt.
Foto: Florian Quandt

Sterben müssen wir alle irgendwann – aber fast jeder Zweite wird durch eigene Schuld sterben! Zwei UKE-Mediziner haben herausgefunden, wie eng ein ungesunder Lebensstil mit todbringenden Krankheiten zusammenhängt. Ergebnis: Jede dritte Krebserkrankung und jeder zweite Schlaganfall sind auf eine nachlässige Lebensweise zurückzuführen!


„Statistisch sterben wir alle aufgrund eines schlechten Lebensstils. Ein Tod, der vermeidbar wäre“, sagen Michael Sagner und Professor Karl-Heinz Schulz, wissenschaftlicher Leiter des „Athleticums“ am Universitäts-Klinikum Eppendorf (UKE). Die beiden Ärzte haben die aktuellsten internationalen Studien über Ursachen und Entwicklung von Zivilisationskrankheiten zusammengefasst und analysiert – mit verblüffendem Resultat.


Dass Rauchen, fettes Essen, Alkohol und wenig Bewegung nicht gut sind, ist bekannt. Wie groß dieser Einfluss auf die Gesundheit ist, war aber lange nicht gesichert. Oft wurden die Gene für viele Erkrankungen verantwortlich gemacht. „Ihr Einfluss wurde lange überschätzt“, sagt Michael Sagner jetzt.


Denn nicht die Gene, sondern ein ungesunder Lebensstil ist die Ursache für viele böse Krankheiten: 35 Prozent der Krebserkrankungen resultieren daraus, 90 Prozent der Typ-2-Diabetes, 80 Prozent der Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie jeder zweite Schlaganfall.

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Aber ein gesunder Lebensstil, was ist das eigentlich? „Es geht darum, die Biologie und Physiologie des menschlichen Körpers nicht überzustrapazieren“, sagen die Mediziner. Das fängt bei der Ernährung an. Empfohlen werden fünf Portionen Obst oder Gemüse am Tag, dazu ein ausgewogenes Körpergewicht (BMI 18-25). Alkohol sollte nur in Maßen genossen werden (Männer: zwei Gläser Wein pro Tag, Frauen: ein Glas), Zigaretten überhaupt nicht. Körperliche Aktivität wird 150 Minuten pro Woche empfohlen, außerdem sechs bis acht Stunden Schlaf pro Nacht.


Eigentlich ja ganz einfach. Oder? „Weniger als zehn Prozent der Bevölkerung leben allerdings so“, sagt Michael Sagner. Die Folge: Lebensstilbedingte Erkrankungen sind heute Todesursache Nummer eins. „Man selbst hat die Macht, gesund zu bleiben – und ist Krankheiten nicht einfach so ausgeliefert“, sagt Professor Schulz.


Davon wollen sie möglichst viele Hamburger überzeugen. Deshalb bieten sie jetzt Privatsprechstunden an, in denen sie ihre Patienten in einer gesunden Lebensweise unterstützen und von Kopf bis Fuß durchchecken. Kosten: ab 200 Euro (Info: Tel. 741028540). Außerdem startet jetzt das Präventions-Programm „LifeSteps“, das von den Kassen erstattet wird. Info: www.uke.de/zentren/athleticum

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