Mit Drähten umwickelte Handgelenke, eine strangulierte Person auf dem Dachboden, oder blasse, aufgeschwemmte Körper von Wasserleichen: Vieles, was Rechtsmediziner am Tatort zu sehen bekommen, ist nichts für schwache Nerven.
Wer dennoch sehen will, wie ihr Alltag aussieht, bekommt jetzt die Gelegenheit dazu.
"Vom Tatort ins Labor -Rechtsmediziner decken auf" heißt die Ausstellung, die noch bis zum 20. April 2012 im UKE in Eppendorf zu sehen ist.
Der Besucher begleitet den Rechtsmediziner von der Spurensicherung am Tatort bis zu seiner Aufgabe als Sachverständiger vor Gericht.
Neben Leichen werden auch ein nachgestellter Tatort, Tatwerkzeuge und Bilder von der Arbeit im Sektionssaal gezeigt.
Ausstellung: "Vom Tatort ins Labor -Rechtsmediziner decken auf"
Wo: Medizinhistorisches Museum, Fritz-Schumacher-Haus (Gebäude N30B), UKE-Seiteneingang, Frickestraße/Schedestraße
Öffnungszeiten: Di. bis So, 10 - 17 Uhr, Mi. und Sa., 10-19 Uhr, Eintritt: 5 Euro, ermäßigt 3 Euro.
(jk)
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