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Die teuerste Straße der Stadt: Hier leben Hamburgs Superreiche

Diese 1879 erbaute Villa war ab 1890 preußische Gesandtschaft, später Sitz der Oberfinanzdirektion und des BND. Heute ist hier die Michael-Stich-Stiftung für HIV-infizierte Kinder.
Diese 1879 erbaute Villa war ab 1890 preußische Gesandtschaft, später Sitz der Oberfinanzdirektion und des BND. Heute ist hier die Michael-Stich-Stiftung für HIV-infizierte Kinder.
Foto: Florian Quandt

Schon 1911 lebte jeder achte Hamburger Millionär am Harvestehuder Weg. 100 Jahre später ist es jetzt amtlich: Der Prachtboulevard am Alstervorland ist Hamburgs teuerste Straße. Die MOPO am Sonntag erklärt die Meile der Millionäre.

Wolfgang Joop, Jil Sander, Michael Stich und diverse Multimillionäre gehörten oder gehören zu den Bewohnern der gut 2,5 Kilometer langen Straße zwischen Alter Rabenstraße und Klosterstern. Laut einer aktuellen Untersuchung des weltweit tätigen Maklerunternehmens Engel & Völkers ist der Harvestehuder Weg Hamburgs teuerste Straße. Häuser kosten bis zu 20 Millionen Euro, Preise von 16000 Euro/Quadratmeter sind keine Seltenheit.

Aktuell zu haben: Die ehemalige Villa von Modeschöpfer Wolfgang Joop (66). Das Gebäude an der Ecke Alsterchaussee soll 7,5 Millionen Euro  kosten. Es wurde 1902 von Wilhelm Hauers errichtet. Der Architekt baute auch die Johanniskirche am Turmweg. Seit 1989 steht die Villa unter Denkmalschutz.
Aktuell zu haben: Die ehemalige Villa von Modeschöpfer Wolfgang Joop (66). Das Gebäude an der Ecke Alsterchaussee soll 7,5 Millionen Euro kosten. Es wurde 1902 von Wilhelm Hauers errichtet. Der Architekt baute auch die Johanniskirche am Turmweg. Seit 1989 steht die Villa unter Denkmalschutz.
Foto: Florian Quandt

Da kommt selbst die Elbchaussee nicht mit. Nur in Kampen auf Sylt und in München gibt es teurere Straßen.

Um 1870 war der Harvestehuder Weg laut einer Chronik noch ein „unergründlicher Sandweg, gänzlich unbeleuchtet“. Doch schon 1900 standen hier 86 herrschaftliche Villen. Der hanseatische Adel wie die Familien Lutteroth, Sloman, Amsinck, Hudtwalcker oder Laeisz hatte sich seine standesgemäßen Residenzen teils von Rathausbaumeister Martin Haller errichten lassen.

Ab 1933 kamen die Nazis, raubten vielen jüdischen Eigentümern ihre Villen. So zog ins heutige Budge-Palais der Musikhochschule die „Reichsstatthalterei“. 1945 verfolgte Reichsstatthalter Karl Kaufmann aus einem Bunker am Harvestehuder Weg, wie die Engländer unaufhörlich vorrückten.

Hamburgs legendärer Nachkriegsbürgermeister Max Brauer (SPD) enteignete 1953 anlässlich der Internationalen Gartenausstellung die riesigen Alstergrundstücke der Villenbesitzer – das heutige öffentliche Alstervorland entstand. Heute müssen sich die „armen“ Reichen mit ihren „kleinen“ Grundstücken direkt vor den Villen begnügen.

So mancher tröstet sich mit dem Bau eines Schwimmbades. Einer ließ seine Gründerzeit-Residenz sogar anheben, damit er für zig Millionen ein Schwimmbad unters Gebäude bekam.

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