Neben Zigaretten-, Kaugummi- und Regenschirm-Automaten hat Hamburg jetzt auch einen „Gold to go“-Automaten. Eine Neuheit, die sich nur die wenigsten Hamburger leisten können. Die MOPO war bei der Einweihung im Alsterhaus dabei.
Das Gerät, das rund um die Uhr von einer Sicherheitskraft bewacht wird, spuckt je nach Wunsch Feingold als Münze oder Barren aus. Gewicht: von einem Gramm bis zu einer Unze (31,1 Gramm).
Die Preise richten sich nach dem aktuellen Goldkurs und werden minütlich aktualisiert. „Unsere typischen Kunden kaufen das Gold zum Verschenken“, sagt der Betreiber Thomas Geissler. „Das kleinste Stück ist die Andorra-Goldmünze mit einem Gramm Gewicht für rund 70 Euro.“
Hamburg-Liebhaber können Goldbarren mit einer Gravur von Michel oder Rathaus kaufen (Gewicht: je 2,5 Gramm für rund 170 Euro). Auch Silber ist zu haben: als Barren-Anhänger für die Halskette (zehn Gramm für rund 109 Euro). Die kleinen Goldgeschenke sind allerdings nicht gerade billig.
Wer sein Geld tatsächlich in Edelmetall anlegen will, sollte schlichte nichtgravierte Barren kaufen: Eine Unze Gold aus dem Automaten war am Donnerstagsogar sechs Euro günstiger als eine Unze der Haspa (1381 Euro).
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