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Da schmeckt das Gemüse wieder: Weniger EHEC-Neuerkrankungen in Hamburg

Wichtiges Händewaschen - der EHEC-Erreger kann auch von Mensch zu Mensch übertragen werden
Wichtiges Händewaschen - der EHEC-Erreger kann auch von Mensch zu Mensch übertragen werden
Foto: shutterstock

Die EHEC-Welle in Hamburg klingt weiter ab. Die Zahl der Fälle oder -Verdachtsfälle mit dem aggressiven Darmkeim stieg seit Freitag um vier auf insgesamt 1090, wie die Gesundheitsbehörde am Montag mitteilte. „Es ist aber auch weiter davon auszugehen, dass sich bislang gemeldete Verdachtsfälle nicht bestätigen werden“, betonte ein Sprecher.

Derzeit gelten 715 Erkrankungen in der Hansestadt als bestätigt. Die Zahl der Patienten mit der schweren Komplikation hämolytisch-urämisches Syndrom (HUS) lag am Montag bei 188 - einer weniger als am Freitag, weil ein Krankenhaus seine Angaben korrigierte. Die Behörde will nun nicht mehr täglich über die aktuellen Fallzahlen informieren, sondern nur bei besonderen Entwicklungen.

Die Gesundheitsbehörde rief erneut dazu auf, wichtige Hygieneregeln zu beachten - etwa Obst und Gemüse gründlich zu waschen oder zu schälen, Fleisch und Hackfleisch ausreichend zu erhitzen sowie auf Rohmilch zu verzichten oder sie abzukochen. EHEC-Erreger lassen sich den Angaben zufolge durch Erhitzen abtöten - also durch Kochen, Braten oder Pasteurisieren bei 70 Grad Celsius für zehn Minuten. Tiefgefrieren garantiere dagegen nicht, dass ein Lebensmittel völlig EHEC-frei wird.

Der Erreger könne auch von Mensch zu Mensch weitergegeben werden, hieß es - vor allem durch eine sogenannte Schmierinfektion aufgrund mangelnder Hygiene. „Der beste Schutz gegen diese Übertragung ist gründliches Händewaschen mit Wasser und Seife und sorgfältiges Abtrocknen: vor der Zubereitung von Speisen, vor dem Essen, nach dem Toilettengang, nach Kontakt mit Tieren.“

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