„Hier fehlt was, das mehr Gewicht hat! Einen vollen Mund und ein Gesicht hat. Zucker, Baby, rundes Ding…wo sind deine Kurven hin?“ So singt die Band „Luxuslärm“ in ihrer aktuellen Single – und liefert damit die Hymne des heutigen Tages.
Heute ist der internationale „Anti-Diät-Tag“! Er wurde 1992 von einer Britin ins Leben gerufen, um auf die Diät-Risiken hinzuweisen und ein Zeichen gegen Schlankheitswahn zu setzen.
Die MOPO stellt Menschen vor, die etwas mehr auf den Rippen haben – und trotzdem schwer mit sich im Reinen sind.
(mh, flx, gt)
Comedian, Schauspieler und Musicaldarsteller Tetje Mierendorf (40) aus Hamburg: „Mit einem Extrem auf ein anderes zu reagieren, halte ich für problematisch – zumindest wenn man Diät als gesunde, ausgewogene Ernährungsweise betrachtet, die nicht auf einen Zeitraum beschränkt ist. Fettleibigkeit gegen Magersucht zu propagieren ist ja genauso sinnvoll wie Räucherstäbchen gegen Atomwaffen anzuzünden. Auch ich habe mal weniger gewogen – aber war nicht glücklicher. Wenn man Diäten als kurze Umstellung zum Erreichen der Bikinifigur bezeichnet, habe ich noch nie eine gemacht. Auch wenn ich gerne ein paar Kilos weniger hätte – ich gehe oben ohne…“
Foto: dpa
Barmbek oder Blankenese, Eimsbüttel oder Eppendorf: Machen Sie den Test, welcher Hamburger Stadtteil am besten zu Ihnen passt!
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