Nachrichten
Aktuelle Nachrichten aus Hamburg

Empfehlen | Drucken | Kontakt Datum: 

Amtsgericht Harburg: Hass-Attacke in der Kreisliga: Tritte gegen Kopf

 Mehmet K. (27) trug bei einem Fußball-Match im September 2010 eine Wunde am Kopf davon.
Mehmet K. (27) trug bei einem Fußball-Match im September 2010 eine Wunde am Kopf davon.
Foto: Ruega

Mit den Stollenschuhen sollen sie zugetreten haben. Immer wieder. Die Brüder Ali und Onur V. (Namen geändert) sollen ihrem Kontrahenten bei einem Fußballspiel in der Kreisklasse eine blutende Wunde am Kopf zugefügt haben. Am Montag wurde der Fall vor dem Amtsgericht Harburg verhandelt.

Der Fußballplatz an der Slomanstraße (Veddel) im September 2010: Die zweite Halbzeit hat gerade begonnen, als es zum Foul kommt. Der zu Boden gebrachte Spieler fängt sofort an zu pöbeln, holt aus und schubst. In Sekundenschnelle eilen die Spieler beider Mannschaften herbei, rennen Zuschauer aufs Spielfeld, brüllen, prügeln, treten. Das Match endet in einer Massenschlägerei.

Onur V. (30, Name geändert) soll mit seinem Bruder während eines Fußballspiels auf einen Kontrahenten eingetreten haben.
Onur V. (30, Name geändert) soll mit seinem Bruder während eines Fußballspiels auf einen Kontrahenten eingetreten haben.
Foto: Ruega

Mitten im Gedränge: Die Brüder Ali (32) und Onur V. (30) vom SV Vahdet (Eilbek). Ihr angebliches Opfer: Mehmet K. (27, Name geändert), Spieler bei der gegnerischen Mannschaft, dem FC Dynamo (Veddel). „Auf einmal sind alle aufeinander losgegangen, ich ging auf die Knie und spürte Tritte am ganzen Körper“, erinnert sich Mehmet K. an das Horror-Match. Er habe genau gesehen, dass die Brüder unter den Prügelnden waren, habe deutlich ihre Rückennummern erkannt.

Ali (32, Name geändert)
Ali (32, Name geändert)
Foto: Ruega

Die Angeklagten leugnen die Stollenschuh-Attacke. Und auch keiner der Zeugen, darunter Mitspieler und Schiedsrichter, wollen gesehen haben, wer Mehmet K. gegen den Kopf getreten hat. Ali und Onur V. werden aus Mangel an Beweisen freigesprochen.

Ein Polizeibeamter, der bei der Massenschlägerei vor Ort war, zu dem Fall: „Ein Fußballspiel auf der Veddel ist öfter mal etwas anders als andere Fußballspiele. Da gibt’s ordentlich Kloppe.“ Mit Sport habe das leider nur sehr wenig zu tun.

Weitere Meldungen Nachrichten
Da staunen die Passanten: Deike Scharnberg (45) mit gefiederten „Tiffy“-Lampen. Die Designerin stellt ihre Leuchten in den Schaufenstern der Mohlenhofstraße (Altstadt) aus.

Zu schön für den Sperrmüll, zu hässlich fürs Wohnzimmer – perfekte Lampen für Deike Scharnberg (45)! Die Möbeldesignerin entwirft neue Kleider für Omas alte Leuchten. Jetzt hat sie eine kleine Straße in der City in eine Open-Air-Lampen-Galerie verwandelt.  mehr...

Sabine Schell (56) engagiert sich ehrenamtlich für Flüchtlinge in Rahlstedt.

Die MOPO beantwortet die wichtigsten Fragen und klärt auf, wie Sie Flüchtlingen in Hamburg wirklich helfen und sich selbst persönlich einbringen können.  mehr...

Er kam ganz allein: Hossein Madadi (18) lebt als „minderjähriger unbegleiteter Flüchtling“ in Neugraben.

So kam der 15-jährige Afghane Hossein Madadi ganz alleine nach Hamburg und fand hier eine neue Heimat.  mehr...

comments powered by Disqus
Aktuelle Verkehrslage in Hamburg
Spritpreismonitor
Hier zum kostenlosen Newsletter anmelden

Aktuelle Videos

Barmbek oder Blankenese, Eimsbüttel oder Eppendorf: Machen Sie den Test, welcher Hamburger Stadtteil am besten zu Ihnen passt!

Die besten Hamburg-Tipps

So wird der Kiez-Abend ein Erfolg: MOPO.DE zeigt Ihnen zehn lustige Party-Anwendungen für das Smartphone.

Buli-Cup
Auf Facebook empfohlen

  • 9.855,92 Punkte +44,86 (+0,46%)
  • 16.828,69 Punkte +93,54 (+0,56%)
  • 1.370,51 Punkte +3,97 (+0,29%)
  • 17.621,40 Punkte +411,35 (+2,39%)
  • 1,2285 USD -0,0003 (-0,03%)
in Zusammenarbeit mit Finanzen100.de
Kinoprogramm
Alle Neustarts diese Woche: Alle Filme von heute: Alle Kinos:
Kino oder Film suchen
Suchen
Kinofilm, Schauspieler oder Regie
Kino, PLZ oder Ort