Der HSV-Bombenbastler Torben T. (22) ist vom Amtsgericht Altona wegen des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz und der versuchten gefährlichen Körperverletzung zu einer Haftstrafe von einem Jahr und zwei Monaten verurteilt worden. Die Strafe wurde zur Bewährung ausgesetzt.
Das Gericht sah es als erwiesen an, dass es Torben T. gewesen ist, der vor dem Stadtderby gegen den FC St. Pauli im Februar 2011 die drei Rauchbomben im Gästeblock der Imtech-Arena versteckt hatte. Der HSV-Fan (Mitglied der Ultra-Gruppe „Poptown“) hatte zu den Vorwürfen geschwiegen.
Die Rauchbomben waren vier Tage vor dem Derby (wurde später wegen des schlechten Rasens auf den 16. Februar verlegt) im Gästeblock (14B, Reihe 1) entdeckt worden. Laut Staatsanwaltschaft sollten die Sprengsätze zwei Minuten vor Anpfiff hochgehen und den St. Pauli-Block in schwarz-weiß-blauen (die Farben des HSV) Rauch hüllen. Oberstaatsanwalt Wilhelm Möllers: „Jede Bombe hätte mehrere Personen schwer verletzen können.“
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