Bei bis zu 700 der etwa 3500 Arztpraxen in Hamburg bleiben die Türen am Mittwoch geschlossen. Grund ist eine Fortbildung für niedergelassene Ärzte zum Thema „Der Notfall in der Praxis“, die die Kassenärztliche Vereinigung in der Zeit von 10 bis 13 Uhr organisiert. „Es geht um ein Signal in Richtung Kassen“, sagte Sprecher Jochen Kriens am Dienstag mit Blick auf die Honorarverhandlungen mit den gesetzlichen Krankenkassen.
Für einen Notdienst ist allerdings gesorgt: Neben dem fahrenden Notfalldienst sind auch die Notfallpraxen in Altona und Farmsen für Kranke da. Außerdem stehen auch die regulär geöffneten Praxen zur Verfügung. Rund 700 bis 800 der 1700 Teilnehmer sind Ärzte. Außerdem nehmen auch viele Praxishelferinnen daran teil. „Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den Praxen sind zum Teil desolat“, sagte Kriens.
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