Mindestens zwölf Hamburger Schulen sind in eine teure Abo-Falle getappt und sollen nun je 500 Euro zahlen. Und zwar an die „Gewerbeauskunft-Zentrale“. In Briefen des Unternehmens werden Firmen, Vereine und Institutionen aufgefordert, ihre Daten zu ergänzen oder zu korrigieren.
Wer die Post ausgefüllt zurückschickt, der hat plötzlich und ungewollt einen Vertrag mit der Gewerbeauskunft-Zentrale unterzeichnet. Für monatlich knapp 40 Euro werden die Schulen in ein so gut wie nutzloses Online-Firmenregister eingetragen. Der Betrag ist für ein Jahr im Voraus zu zahlen, und er läuft in der Regel ganze zwei Jahre.
Die Schulbehörde will nun schnell Widersprüche gegen die ungewünschten Verträge einlegen.
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