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„Wir wollen schwimmen!“: Protest gegen die Schließung der Schwimmschule Fiedler

Vor allem die Kinder sind traurig, dass die Schwimmschule schließen soll. Sie bastelten Plakate.
Vor allem die Kinder sind traurig, dass die Schwimmschule schließen soll. Sie bastelten Plakate.
Foto: Ulrike Schmidt

Mehrere tausend Hamburger haben ihr Seepferdchen und den Freischwimmer bei der Schwimmschule Fiedler am Nedderfeld gemacht. Nach 35 Jahren soll die Institution in Eppendorf schließen. Mehr als 100 Kinder, Eltern und Senioren protestierten gestern lautstark dagegen.

„Wir wollen schwimmen“, ertönen die Sprechchöre der vielen kleinen Kinder auf dem Gelände der Stiftung Anscharhöhe. Sie haben sich bunte Plakate gebastelt, darauf steht „Fiedler soll bleiben“. Aber auch alte Menschen sind gekommen. Sie wollen weiterhin hier ihre Wassergymnastik machen. Eins ist klar: Das kleine Schwimmbad ist bestens ausgelastet und wird nicht nur für die umliegenden Stadtteile ein Verlust sein. Viele der Mütter haben hier schon selbst vor 30 Jahren schwimmen gelernt.

Die Stiftung Anscharhöhe bleibt aber bei ihrem Entschluss, das Bad zu schließen. Eine Sanierung würde 1,5 Millionen Euro kosten und zudem konnte man sich mit Schwimmschul-Betreiber Jerk Fiedler nicht auf einen neuen (höheren) Mietvertrag einigen.
Jerk Fiedler hofft nun, dass er im Umfeld eine neue Schwimmhalle findet, in der er seinen ausgezeichneten Unterricht fortsetzen kann. Bisher hatte er damit aber noch keinen Erfolg.

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