Ken Park (2002): Für die einen ist er ein „Kinderpornograf“, für die anderen „einer der ehrlichsten Filmemacher Amerikas“: US-Regisseur Larry Clark kennt in seinem Film "Ken Park" kein Tabu. Da hat ein Jugendlicher Oralsex mit einer älteren Frau, ein Vater verführt seinen Sohn, eine junge Frau treibt es mit zwei Männern. Beim Filmfest in Venedig wurde kein Streifen heißer diskutiert, in den USA fand er erst gar keinen Verleih. In Deutschland lief "Ken Park" erst mit zwei Jahren Verzögerung und der FSK-Einstufung Keine Jugendfreigabe an. Nicht gestellt war allerdings nur eine Sex-Szene: Darin onaniert ein Mann bis zum Orgasmus.
Foto: Archiv / hfr
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